Die Trends der Kommunikation

2. Forum Maschinenkommunikation

Die Trends der Kommunikation

Sercos International und das SPS-MAGAZIN laden zum 2. Forum Maschinenkommunikation ein. Die Veranstaltung findet am 13. Oktober in der Festung Marienberg in Würzburg statt. Unter dem Motto ‚Industrie 4.0 aus verschiedenen Perspektiven‘ werden unterschiedliche Aspekte, wie etwa die Auflösung der Automatisierungspyramide oder Recht und Haftung bei digitalisierten Daten, beleuchtet.
Die ebenenorientierte Automatisierungspyramide ist inzwischen in den Diabolo übergegangen: das Informationsmodell zwischen der Produktionsebene und der MES-Ebene wird im Rahmen von Industrie 4.0 erarbeitet. Dabei stellen sich folgende Fragen: Was soll in die Steuerung? Was in das HMI? Und was auf die übergeordneten Ebenen? Welche Informationsmodelle werden für smarte Maschinen benötigt, die Big Data sinnvoll unterstützen und von der Datenanalyse profitieren? Antworten auf diese und weitere Fragen soll der Leitvortrag von Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser von der Technischen Universität München liefern. Garantierte Latenzen, minimaler Jitter und niedriger Paketverlust. Mit diesen Schlagworten wirbt Time-Sensitive Networking (TSN) derzeit als Zukunftstechnologie um die Gunst der Anwender. Aber wie sollen diese Versprechungen erreicht werden und kann TSN vielleicht sogar noch mehr? Stephan Kehrer arbeitet im Bereich Future Technologies bei Hirschmann Automation & Control und gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die wichtigsten Technologien der Standardfamilie TSN. Warum sind Südostasien, China und der Iran für den Maschinenbau interessant? Was steht dem Wachstum, das sich die indische Regierung erhoffte, entgegen? Was wurde aus den ‚rising stars‘ der letzten Jahre, wie der Türkei, Südafrika und Russland? Welche Faktoren trugen dazu bei, dass das Wachstum in diesen Ländern nachließ? Warum ist Lateinamerika eine Enttäuschung für Maschinenbauer geworden? Stefan Miksch, Analyst bei der ARC Advisory Group, gibt einen Überblick über die Märkte, in denen die Produktion in den nächsten Jahren verstärkt automatisiert wird.

Herausforderungen der Digitalisierung

Industrie 4.0 und die Digitalisierung verändern tiefgreifend und mit rasantem Tempo viele Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft und täglichem Leben. Teils evolutionär, teils disruptiv verändern digitale Technologien Wertschöpfung und Innovationsprozesse. Das Recht ist darauf nur teilweise vorbereitet. Die Keynote von Dr. Thomas Thalhofer, Noerr LLP, soll den rechtlichen Rahmen digitaler Technologien, die aktuellen Herausforderungen für Wirtschaftsunternehmen aufzeigen und Hinweise darauf geben, auf was die Wirtschaft beim Einsatz von Industrie 4.0 unbedingt achten sollte. Ob eine Maschine Industrie-4.0-kompatibel ist oder nicht, ist immer eine Frage ihrer Vernetzbarkeit. OPC UA bietet zur Vernetzung eine Kommunikationstechnologie als Plattform für verschiedene Anwendungen. Mit der Pub/Sub-Erweiterung wird OPC UA von der Cloud bis hin zur Echtzeit alle Anwendungsbereiche abdecken und ist dabei unabhängig von einem konkreten Protokoll. Eine möglichst standardisierte Maschinenkommunikation ist ein Schlüssel für die Digitalisierung der Wirtschaft auf dem Weg zu Industrie 4.0 – also zu smarten Prozessen und zur Smart Factory. Der Vortrag von Peter Altes, Geschäftsführer bei AIM-D, hat zum Ziel, diese Technologien vorzustellen. Predictive Analytics wird für die Industrie 4.0 und das Internet der Dinge immer relevanter. Es entstehen neue Möglichkeiten bei der industriellen Produktion, um Kosten und Risiken maßgeblich zu senken. Der Vortrag von Kai Wähner, Technology Evangelist und Community Director bei Tibco Software, zeigt, basierend auf umgesetzten Projekten mit großen Datenmengen und Sensoranalyse, wie sich Big Data Analytics und Technologien wie Apache Hadoop oder Apache Spark erfolgreich einsetzen lassen.

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