Web meets automation

Web meets automation

Smartphones gelten als Musterbeispiel für leistungsfähige Technik, die einfach zu handhaben ist. Ein ebenso einfaches Interface wünschen sich Bediener von Maschinen und Anlagen. Mit mapp View stellt B&R die Möglichkeiten der Web-Technologie erstmals direkt in der Automatisierungssoftware zur Verfügung. Damit kann jeder Automatisierungstechniker einfach zu bedienende Visualisierungslösungen selbst erstellen. Kenntnisse der dahinterliegenden Technologien sind nicht notwendig.
Um moderne Websites oder Bedienkonzepte für Smartphones zu entwerfen, greifen Programmierer auf Expertenwerkzeuge und ganze Teams aus Spezialisten für Benutzerfreundlichkeit, Design und Ergonomie zurück. „Diese Ressourcen haben Maschinen- und Anlagenbauer im Normalfall nicht“, sagt Hans Egermeier, Business Manager Automation Software bei B&R. Um gute Visualisierungen zu erstellen, brauchen sie einfach zu bedienende Werkzeuge, die in ihre gewohnte Programmierumgebung integriert sind.

Die richtige Info zur richtigen Zeit

Die Ansprüche an eine moderne Maschinenvisualisierung gehen weit über schicke Bedienoberflächen und Multitouch-Bedienung hinaus. „Die Visualisierung muss die Hauptziele der industriellen Fertigung unterstützen: maximale Produktivität und geringstmögliche Stillstandzeiten“, erklärt Egermeier. Dafür ist es entscheidend, dass der Anlagenbediener die richtige Information zur richtigen Zeit bekommt. Wichtige Nachrichten müssen ihn jederzeit erreichen, sei es über das große Bediengerät an der Anlage, ein kleines Infopanel an der betroffenen Maschine, ein Smartphone oder ein Tablet. Zudem müssen Fehlbedienungen ausgeschlossen werden.

100% Web-Technologie

„Um diese Herausforderungen zu lösen, setzen wir bei mapp View zu 100% auf Web-Standards“, sagt Hans Egermeier. Mit dieser Technologie wird eine optimale Anzeige auf allen Ausgabegeräten erreicht. Auch unterschiedliche Anzeigen für verschiedene Benutzer oder Benutzergruppen sind einfach umzusetzen. „Herkömmliche Ansätze erfordern viele Ressourcen und spezielles Know-how, um Seiten für alle Ausgabemedien zu erstellen“, erklärt Egermeier.

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