Neue Generation Nema23-integrierter Schrittmotoren

Weiterentwickeltes
Erfolgsmodell

Auch für erfolgreiche Komponenten der Automatisierungs- und Antriebstechnik ist irgendwann eine Überarbeitung fällig. Nur so lassen sich neue Technologien, Standards und geforderte Features integrieren. Diesem Aspekt folgend hat JVL jetzt seine weiterentwickelten MIS23-Motoren vorgestellt.

Der neue JVL QuickStep MIS23 in seine Bestandteile zerlegt (Bild: JVL Industri Elektronik A/S)

Der neue JVL QuickStep MIS23 in seine Bestandteile zerlegt (Bild: JVL Industri Elektronik A/S)


Das Unternehmen JVL Industri Elektronik hat seine integrierten Schrittmotoren der MIS23-Serie weiterentwickelt. Die neue Motorfamilie basiert auf der moderner Technik sowie den vorangegangenen Designs unter Berücksichtigung von Kunden-Feedback. Dadurch bietet die Baureihe eine Vielzahl an Variationen und Möglichkeiten und passt in verschiedene Anwendungen und Applikationen. Die Hauptmerkmale der neuen Motoren sind:

  • • hohes Motordrehmoment (+40%

gegenüber der Vorgängerbaureihe)

  • • sechs Industrial-Ethernet-Protokolle
  • • echter Closed-Loop-Betrieb
  • • absolute Multiturn Encoder
  • • STO-Eingang
  • • Auflösung von

409.600 Schritte/Umdrehung.

  • • Doppelwelle
  • • Drehzahl 0-3000 U/min in

0,01RPM-Schritten

  • • elektromechanische Haltebremse
  • • großer Versorgungsspannungsbereich von 7 bis 72VDC
  • • Schutzart bis IP65
  • • M12-Steckverbinder in IP67
  • • konfigurierbare Steckerabgänge
  • • Motorstrom 0-6A RMS, 8,5A Spitze
  • • integrierte SPS
  • • Puls-/Richtungssignal Betriebsmodus

mit elektronischem Getriebe

  • • Hochgeschwindigkeits-Positions-

erfassung im Interrupt

  • • getrennte Einspeisung von Leistungs- und Steuerspannung für Notaus-Situationen.

Die integrierten Motoren in Nema23-Flanschmaß verfügen über eine RS485-Schnittstelle mit bis zu 921KBit sowie zusätzlich optional über CANopen oder eine Industrial-Ethernet-Schnittstelle. Auch ein in Ablaufsprache programmierbarer Motion Controller ist verfügbar. Die integrierte Lösung und die Verwendung moderner Technik ermöglichen z.B. die hohe Mikroschrittauflösung von 409.600 Schritten pro Umdrehung. Daraus resultiert eine sehr hohe Laufruhe und geringe Geräuschentwicklung. Bei den M12-Steckerabgängen hat der Kunde die Wahl, ob er sie radial oder axial abgehend in seiner Applikation verwenden möchte. Die MIS23-Motoren sind in drei unterschiedlichen Größen und mit zwei unterschiedlichen Motortypen erhältlich. Drei Versionen mit Standard-High-Torque-Schrittmotoren und zwei Versionen mit Ultra-High-Torque-Schrittmotoren und 40% mehr Drehmoment durch Magnete im Rotor stehen zur Verfügung.

Standalone-Betrieb oder per Steuerung

Die Motoren können Standalone oder über eine Steuerung betrieben werden. Acht I/Os können individuell als digitale Ein/-Ausgänge oder Analogeingänge parametriert werden. Standardmäßig besteht die Möglichkeit über z.B. Modbus RTU oder CANopen mit übergeordneten Systemen zu kommunizieren. Das ebenso unterstützte JVL-MAC-Protokoll ermöglicht den einfachen Aufbau eines RS485-Netzwerkes mit bis zu 254 anderen integrierten Motoren des Herstellers. Zeitgemäß bieten die MIS23 gängige Ethernet-Protokolle wie Profinet, Ethercat, Powerlink, Ethernet/IP, Modbus TCP und Sercos III als Schnittstelle an. Die neuen Schrittmotoren der MIS23-Serie sind auch mit Bluetooth, ZigBee oder WLAN zur drahtlosen Einbindung erhältlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Pilz hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 345Mio.€ abgeschlossen, was einem Wachstum von 2,1% entspricht. „Das gesamte Geschäftsumfeld hat sich in den letzten Monaten verändert – wirtschaftlich wie politisch“, so Geschäftsführerin Susanne Kunschert (l.). ‣ weiterlesen

Rulmeca hat in Aschersleben neue Fertigungsanlagen für Trommelmotoren in Betrieb genommen. „Wir wollen das Geschäft mit Trommelmotoren massiv ausbauen“, begründete Tobias Badtke (Bild) den Schritt. ‣ weiterlesen

Im ersten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21%. ‣ weiterlesen

Deutschland hat im ersten Quartal 2019 für 43,8Mrd.€ Maschinen exportiert. ‣ weiterlesen

„Hinter uns liegt ein ausgesprochen gutes Jahr 2018“, bilanzierte Andreas Börngen, CEO bei M&M Software anlässlich der Jahrespressekonferenz. Das Umsatzwachstum lag bei über 20%. ‣ weiterlesen

Die Maschinenbauer haben im Jahr 2017 rund 7,1Mrd.€ für interne Forschung und Entwicklung (FuE) aufgewendet – damit erreicht die Branche in diesem Bereich einen neuen Höchstwert. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige