Stecker mit vielen Gesichtern

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Vernetzung intelligenter
Fertigungsanlagen

Die Modularisierung und Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Rahmen von Industrie 4.0 erfordert immer mehr kompakte Geräteschnittstellen. Wie platzsparend und einfach hier verkabelt werden kann, zeigen die Steckverbindergehäuse vom Typ Heavycon Evo-M1 von Phoenix Contact.

Daten-, Signal- und Leistungsübertragung: Im Baukastensystem werden die Module aus dem Produktprogramm Heavycon complete kombiniert. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Daten-, Signal- und Leistungsübertragung: Im Baukastensystem werden die Module aus dem Produktprogramm Heavycon complete kombiniert. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Unternehmen, die nach den Prinzipien von Industrie 4.0 produzieren wollen, fragen beim Kauf von Maschinen und Anlagen die unterstützten Datenschnittstellen ab und erzeugen damit eine Nachfrage im Maschinenbau. Daher sind Entwickler von Maschinen und Anlagen zunehmend auf der Suche nach flexiblen Schnittstellen, die mit den schnell wechselnden Anforderungen Schritt halten.

Modularisierung und Vernetzung: Mit dem Steckergehäuse Heavycon Evo-M1 werden Schnittstellen platzsparend und einfach realisiert. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Modularisierung und Vernetzung: Mit dem Steckergehäuse Heavycon Evo-M1 werden Schnittstellen platzsparend und einfach realisiert. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Modulare Steckverbindersysteme auf dem Vormarsch

Die rasante Verbreitung von Industriesteckverbindern mit modularem Steckgesicht in den letzten Jahren ist also keine große Überraschung. Baukasten-Systeme – wie etwa Heavycon modular von Phoenix Contact – erlauben dem Nutzer die (Weiter-)Verwendung der weit verbreiteten Gehäuse der B-Serie. Dabei besteht die Möglichkeit, den Versorgungsstecker um Module zum Austausch von Daten und Signalen zu erweitern. Bis zu sechs Module mit gleichen oder unterschiedlichen Funktionen lassen sich mit solchen Systemen in einem Gehäuse der Standard-Baugröße B24 unterbringen. Werden weniger Module benötigt, stehen die kleineren Gehäusegrößen B6, B10 und B16 zur Verfügung. Außerdem kann ein Platz als Reserve für eine zukünftige Erweiterung der Schnittstelle freigehalten werden. Schwieriger wird die Auswahl des Steckverbinders beim Nachrüsten von Maschinen und Anlagen, bei denen bisher noch keine derartige Schnittstelle vorgesehen war – vor allem dann, wenn der Bauraum fehlt. Die weit verbreiteten Industriesteckverbinder der Gehäuse-Baureihe D7 von Phoenix Contact sind zwar platzsparend, besitzen aber andere Abmessungen als die Module aus dem Baukasten. Daher umfassen sie nicht alle Steckgesichter. Die bisher am Markt verfügbaren Industriesteckverbinder-Gehäuse, die speziell für die Verwendung von nur einem oder zwei Modulen konzipiert wurden, sparen zwar etwas Platz im Vergleich zum B6-Gehäuse. Sie sind dann aber entweder teurer oder hinsichtlich der Modul-Auswahl eingeschränkt.

Hohe Flexibilität: Der Bajonett-Verschluss am Steckverbinder ermöglicht eine frei wählbare Kabelabgangsrichtung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Hohe Flexibilität: Der Bajonett-Verschluss am Steckverbinder ermöglicht eine frei wählbare Kabelabgangsrichtung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Neues Gehäuse schließt Lücke

Das neue Steckverbinder-Gehäuse vom Typ Heavycon Evo-M1 von Phoenix Contact nimmt ein Modul auf und erfüllt die marktüblichen Anforderungen an mechanischer Stabilität und Schutzklasse einer IP66-dichten Schnittstelle. Das Gehäuse ist kleiner und kostengünstiger als eine B6-Schnittstelle und bietet damit eine interessante Alternative bei Verwendung von nur einem Modul. Dank der Evo-Kabelverschraubung mit Bajonett-Verschluss, die sich bei den Gehäusen der B- und D-Serie bewährt hat, kann der Anwender aus nur einer Tülle mit zwei Evo-Kabelverschraubungen vier Gehäusevarianten erstellen. Erst beim Aufrasten der Evo-Kabelverschraubung muss sich der Anwender entscheiden, ob ein Kabelabgang nach oben oder zur Seite besser zur Verdrahtungssituation passt. Wird zum Beispiel die M25-Variante der Evo-Kabelverschraubung in gerader Abgangsrichtung montiert, lassen sich Kabel bis zu einem Außendurchmesser von 17mm bequem verlegen – was die Verwendung von zweipoligen Leistungsmodulen ermöglicht. Eine sinnvolle Ergänzung zur Verwendung des Evo-M1-Gehäuses als Leistungsstecker ist das optionale PE-Modul in halber Modulbreite, das Ende 2018 auf den Markt kommt. In Kombination mit diesem PE-Modul wird das Evo-M1-Gehäuse zur universellen Lösung bei eingeschränkten Platzverhältnissen. Während einzelne Leistungsmodule in der Regel gleichlange Kontakte aufweisen, kann mit diesem Zusatzmodul die voreilende PE-Funktion bis zu einem Leiterquerschnitt von 6 mm² sichergestellt werden. Auf diese Weise ist für Gehäuse und Modul eine durchgängige PE-Funktion sichergestellt.

Baukastensystem: Im Produktprogramm Heavycon complete stehen vielfältige Module für Signal-, Daten- und Leistungsübertragung zur Verfügung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Baukastensystem: Im Produktprogramm Heavycon complete stehen vielfältige Module für Signal-, Daten- und Leistungsübertragung zur Verfügung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

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