Vernetzung für die Produktion

Im September findet in Hannover die EMO statt. Das Motto der Messe lautet in diesem Jahr: ‚Connecting Systems for intelligent Production‘.

 (Bild: Bundesregierung/ Steffen Kugler)

(Bild: Bundesregierung/ Steffen Kugler)

Nach vierjähriger Pause öffnet die EMO ihre Tore wieder in Hannover. Die Messe für Metallbearbeitung findet vom 18. bis 23. September in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Mit dem Motto ‚Connecting Systems for intelligent Production‘ rücken die Messeveranstalter die Themen Digitalisierung und Vernetzung für die Produktion in den Fokus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Messe feierlich eröffnen. „Wir freuen uns ganz außerordentlich, dass unser Staatsoberhaupt der EMO Hannover die Ehre gibt und damit auch ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert der Industrie in Deutschland setzt“, sagt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover. „Wir werden dem Bundespräsidenten die Leistungs- und Innovationsfähigkeit unserer Branche demonstrieren sowie unser Lösungsangebot im Umfeld von Digitalisierung und Vernetzung“, sagt Welcker weiter.

Intelligente Produktion in einem Netz von Möglichkeiten

Zentrale Diskussionsthemen in der internationalen Produktionstechnik sind die Digitalisierung und Vernetzung, wie es das EMO-Motto beschreibt. Die Messeveranstalter gehen davon aus, dass die EMO wichtige Impulse für die Realisierung des vielbesprochenen Konzeptes Industrie 4.0 oder Internet of Things (IoT) geben wird.

„Digitale Abbildungen sind schon länger möglich“

„In der Werkzeugmaschine haben wir die Digitalisierung schon lange realisiert“, sagt Welcker. „Digitale Abbildungen beispielsweise für Simulationen sind ebenfalls schon länger möglich.“ Unter dem Stichwort Industrie 4.0 gehe es nun um die Vernetzung der gesamten Prozess- beziehungsweise der kompletten Wertschöpfungskette

Komplette Vernetzung bringt größten Mehrwert

In einer durchgängig vernetzten Fertigungslinie ist eine flexible Produktion mit optimierten Abläufen möglich, sodass selbst kurzfristige Aufträge in kleinen Losgrößen übernommen werden können. Die komplette Vernetzung der gesamten Produktionslinie mit Echtzeitkommunikation und -regelung bringt den größten Mehrwert für Unternehmen, wenn sie die horizontale Kommunikation vom Auftragseingang bis hin zur Auslieferung realisiert. Innerhalb der Wertschöpfungskette gilt es darüber hinaus, neben den Zulieferern Logistikpartner und Kunden zu vernetzen, um größtmögliche Produktivität, Flexibilität und Effizienz zu erreichen. „Gelingt dies alles, bedeutet das einen Quantensprung in der Produktivität und katapultiert denjenigen, der es kann, an die Spitze des internationalen Wettbewerbs“, resümiert EMO-Generalkommissar Welcker im Vorfeld der Veranstaltung.

Die Messe bietet ein breites Rahmenprogramm

Als Innovationsforum präsentiert die EMO Hannover 2017 darüber hinaus auch ein breites Rahmenprogramm zu wirtschaftlichen und technischen Themen. Stichworte sind Industrie 4.0, die Produktion von Morgen, additive Fertigungsverfahren, Zerspanung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, Sicherheit von Werkzeugmaschinen, die Entwicklung der Märkte USA, Mexiko und Indien, Start-ups für die intelligente Produktion, Nachwuchswerbung etc.

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„Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von 5% auf den Rekordwert von 228Mrd.€ ist ehrgeizig, aber realisierbar“, sagte Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident, auf der Jahrespressekonferenz des Verbands. Nach zehn Monaten des laufenden Jahres wies der Maschinenbau ein Produktionsplus von 3,7% auf. Damit wird 2018 zum zweiten Wachstumsjahr in Folge.

(Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA e.V.)

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