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Okt 8, 2020 | Markt, Trends, Technik

Metallindustrie ist Spitzenreiter bei Kurzarbeit
Laut Berechnungen und Schätzungen des Ifo-Instituts sind die Wirtschaftszweige mit dem aktuell größten Anteil an Kurzarbeitern die Metallindustrie, der Maschinenbau, das Gastgewerbe, der Fahrzeugbau mit Zulieferern sowie die Elektrobranche.
Bild: Ifo-Institut

Laut Berechnungen und Schätzungen des Ifo-Instituts sind die Wirtschaftszweige mit dem aktuell größten Anteil an Kurzarbeitern die Metallindustrie, der Maschinenbau, das Gastgewerbe, der Fahrzeugbau mit Zulieferern sowie die Elektrobranche. „Die Zahlen sind auch in diesen Branchen im September durchgängig gesunken. Jedoch liegen sie immer noch sehr deutlich über dem Durchschnitt aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Dieser beträgt aktuell etwa 11%“, sagt Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. Im September befanden sich 31% der Beschäftigten in der Metallindustrie in Kurzarbeit, 29% im Maschinenbau, 26% im Gastgewerbe, 24% im Fahrzeugbau sowie 23% in der Elektrobranche. Es folgen Unternehmen der Textil und Bekleidungsbranche, Hersteller von Leder, Holz und Papier, sowie Druckereien mit 20%, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (18%), Möbelindustrie (15%) sowie Großhandel (13%). In der Mineralöl- und Chemieindustrie, bei Pharmaunternehmern, sowie Herstellern von Gummi, Kunststoff und Glas beträgt der Anteil 12%, bei Verkehr und Lagerei 11%. Unterdurchschnittlich in Anspruch genommen wird die Kurzarbeit von Autohändlern und -Werkstätten (10%), Informations- und Kommunikationsdienstleistern (8%), Einzelhandel (7%), Baugewerbe (6%), sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (5%).

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So geht Retrofit!

In modern vernetzten Maschinen finden sich greifbare Vorteile. Zudem liefert eine zentrale Überwachung von Anlagen enormes Verbesserungspotential. Das Kosten/Nutzen-Verhältnis wäre jedoch fragwürdig, wenn dafür zuvor teuer angeschaffte Maschinen ausgetauscht werden müssten. Retrofit lautet hier die bessere Lösung.

Autark und modular

Standalone-Steuerungen erfüllen eigenständig ihre Aufgaben und bieten dadurch in vielen Anwendungen Vorteile gegenüber zentralen Lösungen: Sie reduzieren den anlagenweiten Datenverkehr, sind unempfindlich gegenüber Störungen im Netzwerk, erleichtern die Fehlersuche und lassen sich sehr gut mit manuellen Prozessen kombinieren. Gerade hier werden neue flexible Plug&Play-Steuerungskonzepte benötigt, die sich ohne großen Aufwand auf die jeweilige Applikation einstellen lassen. Die SPS u-control web von Weidmüller vereinfacht als offene, webbasierte Steuerung den Programmierprozess, integriert Echtzeitautomatisierung sowie IoT-Kommunikation und bietet sich somit als Schnittstelle zwischen den Welten von IT und OT an.

Wo gehobelt wird, fallen Späne

Während Spanbildung, -fluss und Späneflug beim Hobeln und Fräsen relativ gut erforscht sind, stellen beim Kreissägen die Eingriffsverhältnisse des Sägeblatts hohe Hürden bei der Beobachtung und Untersuchung dar. Die Späne entstehen optisch unerreichbar in der Schnittfuge, fließen ebenfalls unsichtbar durch den Spanraum und werden erst beim Austritt des Sägeblatts zu einem relativ späten Zeitpunkt sichtbar. Aber auch das nur teilweise, weil sich bei vielen Anwendungen ein Teil der Späne zwischen Sägestammblatt und Schnittgut den Weg ins Freie sucht. In einem IGF-Vorhaben hat die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V (FGW) die Erfassung der realen Spanentstehung zusammen mit Holzbearbeitungsmaschinen- und -werkzeugherstellern eingehend untersucht.

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