Modulares und frei kombinierbares Positioniersystem

Individuell und
wirtschaftlich

Mit den AFP- und NC-Lokatoren von Leantechnik lassen sich verschiedene Produktvarianten auf einer einzigen Fertigungsstraße herstellen. Durch den Einsatz des modularen Positioniersystems arbeiten viele Pick&Place-, Material-Handling- oder Montageanwendungen zudem effizienter.

Der AFP-Systembaukasten ist auf die wirtschaftliche Herstellung verschiedener Produktderivate auf einer Linie ausgerichtet. (Bild: Leantechnik AG)

Die steigende Nachfrage nach individualisierten Produkten stellt die Industrie vor Herausforderungen. Bisher war die Fertigung unterschiedlicher Produktvarianten mit einer aufwändigen Umrüstung der Anlagen und teuren Stillstandszeiten verbunden. Hier setzt der AFP-Systembaukasten von Leantechnik an: Er dient der Positionierung von Haltern, Spannern oder Zentrierungen sowie der flexiblen Aufnahme von Produktkomponenten. So können viele unterschiedliche Varianten eines Produktes ohne Zeitverlust innerhalb einer Linie gefertigt werden.

Achsen, Antrieb und Steuerung

Der Baukasten besteht aus Längs-, Hub- und Querachsen sowie einem 24VDC-Servoantrieb mit integrierter frei programmierbarer Steuerung und einer CAN-Schnittstelle. Alle Module sind frei miteinander kombinierbar, so dass sich nahezu jedes erdenkliche Positioniersystem mit dem Baukasten erstellen lässt. Diese Flexibilität kommt nicht nur der Automobilindustrie, sondern auch Anwendern aus dem Bereich Rohrbau zugute. Musste bisher für jeden Schweißauftrag eine eigene Schablone angefertigt werden, können die Unternehmen mit den AFP- bzw. NC-Lokatoren jetzt eine universelle Schweißschablone konstruieren. Sie muss dann nur noch an die jeweilige geometrische Ausrichtung angepasst werden. Vereinfacht wird damit auch die Produktion von Auspuffen, Fahrradrahmen oder Überrollkäfigen für Rennwagen. Hier fungiert das System als Lehre, die einfach auf die Maße des zu fertigenden Produkts oder Bauteils eingestellt wird.

Der Systembaukasten ist modular aufgebaut und setzt sich aus Achsen, Antrieben und Befestigungsmitteln zusammen. (Bild: Leantechnik AG)

Kartesische Roboter

Auch Handling- sowie Pick&Place-Anwendungen können mithilfe des Systembaukastens vereinfacht werden, denn die dreiachsige Ausführung ist auch als sogenannter kartesischer Roboter einsetzbar. Der Begriff bezeichnet einfache Roboter, die entlang linearer Koordinaten arbeiten. Anlagen dieses Typs sind unter anderem in der Verpackungstechnik, in der Lebensmittelindustrie sowie im Material Handling und in Montage- und Stapelanwendungen zu finden. Sie benötigen im Gegensatz zu klassischen Gelenkarmrobotern keinen eigenen Stellplatz, da sie direkt über ihrem Arbeitsbereich platziert werden.

Lange Verfahrwege im Fokus

Der AFP-Systembaukasten basiert auf den Zahnstangen-Hubgetrieben Lifgo Linear 5.0. Sie sind speziell für Anwendungen mit langen Verfahrwegen konzipiert und zeichnen sich durch Synchronität auch bei hohen Geschwindigkeiten aus. Die Zahnstangengetriebe bieten Kräfte bis 2.000N, Hubgeschwindigkeiten bis 3m/s und Beschleunigungen bis 50m/s².

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