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Smarte Getriebe intelligent integrieren
Ausfallrisiken antizipieren, Wartungsbedarf erkennen, Verfügbarkeit vorhersagen, Ausschuss vermeiden, bevor er entsteht - intelligente Getriebe sind in Verbindung mit digitalen, smarten Services in der Lage, dies und vieles mehr zu leisten. Der Maschinenbau hat das Mehrwert-Potenzial erkannt und steht vor der Herausforderung, smarte Produkte und Services kommunikations- und informationstechnisch in die digitale Infrastruktur seiner Maschinen und Anlagen zu integrieren. Im IIoT-Ökosystem bieten sich Umsetzungskonzepte z.B. über ein Edge-Device oder über die SPS an.

Die bevorzugte Variante der Integration besteht über den IO-Link-Master selbst. Diese Module sind immer häufiger zumindest optional mit OPC UA als IIoT-Schnittstelle verfügbar. Damit lassen sich smarte Getriebe unabhängig von der SPS integrieren. Die Daten können direkt auf dem Gateway ausgewertet werden – es ist aber auch möglich, sie ohne Umweg durch ein übergeordnetes System auszulesen und in einer Cloud-Applikation zu nutzen. Ebenso können auch die smarten Services entweder auf dem Gateway ausgeführt oder in eine IIoT-Plattform, z.B. das Condition Monitoring Dashboard ‚cynapse Monitor‘, integriert werden. Die Möglichkeit, smarte Services Dritter mit wenig Aufwand integrieren und aktualisieren zu können, spricht ebenfalls für das Gateway-Konzept mit einem OPC-UA-fähigen IO-Link-Master.

Die zukünftige Ausbaustufe der Vernetzung dürfte die Einbindung und Abbildung eines smarten Antriebes als digitaler Zwilling in einem IIoT-Ökosystem darstellen. Durch den hohen Vernetzungsgrad kann ein smarter digitaler Service Daten aus der realen Komponente, der Steuerung und dem virtuellen Getriebeabbild des Getriebes beziehen. Dies ermöglicht die effiziente Nutzung bereits vorhandener Daten und erspart eine doppelte Erfassung von Daten mit redundanter Sensorik – die also folglich entfallen kann. Technische Spezifikationen der Komponente können bereitgestellt werden, um so eine Inbetriebnahme zu unterstützen oder um im Betrieb Steuerungsdaten abzugleichen. Der hohe Vernetzungsgrad ermöglicht es zudem, ganz neue Services zu schaffen – Stichwort ‚digitale Maschinen-Lebenslaufakte‘.

Bild: WITTENSTEIN SE

Weitergehendes Whitepaper online verfügbar

Neben der traditionellen Steuerung von technischen Prozessen zur Herstellung von Gütern und Produkten liefern smarte Produkte und Services zusätzliche Nutzenangebote. Die technische Integration erfordert ein auf das Maschinenkonzept und den Anwendungsfall abgestimmtes und erweiterbares Integrationskonzept. Mit dem im Internet verfügbaren Whitepaper ‚Smarte Antriebssysteme und digitale Services im Industrial Internet of Things‘ geht Wittenstein dezidiert auf verschiedene Integrationskonzepte im Maschinen- und Anlagenbau ein. Für Unternehmen, die durch den Einsatz von smarten Produkten und Services die eigenen Produktionssysteme digitalisieren möchten, schafft es ein übergreifendes und zugleich tiefergehendes Verständnis rund um die Integration von smarten Produkten und Services.

www.wittenstein.de

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http://www.wittenstein.de

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