Pilz wächst im Geschäftsjahr 2018 moderat

Pilz hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 345Mio.€ abgeschlossen, was einem Wachstum von 2,1% entspricht. „Das gesamte Geschäftsumfeld hat sich in den letzten Monaten verändert – wirtschaftlich wie politisch“, so Geschäftsführerin Susanne Kunschert (l.).

Bild: TeDo Verlag GmbH

„Deshalb sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.“ Deutschland bleibt für Pilz der wichtigste Absatzmarkt, dennoch wird die Internationalisierung weiter getrieben. Der Exportanteil belief sich auf insgesamt 73% (Asien/Pazifik 17%, Amerika rund 9% und Europa knapp 74%). Zum Jahresende beschäftigte Pilz in seinen weltweit 42 Gesellschaften 2.515 Mitarbeiter (+7%), davon ist mit 1.122 knapp die Hälfte am Stammsitz in Ostfildern tätig. Neue Tochtergesellschaften wurden im vergangenen Jahr in Malaysia und Thailand eröffnet. Am Stammsitz Ostfildern hat Pilz in den letzten vier Jahren 64Mio.€ investiert. Dazu kamen weitere 40Mio.€ an den anderen Standorten weltweit. „In den ersten Monaten 2019 ist der Rückgang im Maschinenbau stärker geworden“, so Kunschert weiter. Deshalb gehe man beim Umsatz für das aktuelle Geschäftsjahr von einer Seitwärtsbewegung aus. Ein Marktsegment, in dem sich Pilz zukünftig verstärkt engagieren möchte, ist die Bahnindustrie. Hier will das Unternehmen Automatisierungs- und Sicherheitstechnik in die Züge selbst liefern, aber auch im Wartungs- und Instandhaltungsumfeld oder bei der Absicherung von Bahnübergängen aktiv werden.

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