Smart Maintenance noch nicht angekommen

Eine neue Studie von Acatech und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik gibt Aufschluss darüber, wie weit deutsche Unternehmen bei der Umsetzung einer ‚intelligenten Instandhaltung‘ sind – und sie gibt Hinweise, wie sich Smart Maintenance zielgerichtet durchführen lässt.

Bild: Acatech – Dt. Akademie der Technikwissenschaften

Basis ist eine Umfrage unter 96 Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Die zentralen Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die meisten Unternehmen über keine oder nur eine sehr schwache Datenbasis verfügen, die Auskunft über bald auftretende Störungen oder die Notwendigkeit von Instandhaltungsmaßnahmen geben könnte. 57% der Befragten gaben an, dass Elemente in der Fabrik erst dann instandgehalten werden, wenn ein Problem bereits aufgetreten ist. Mit Echtzeitdaten könnten Systeme besser überwacht und Probleme präventiv vermieden werden – nur 4% der Unternehmen nutzen dies. In 27% der Unternehmen wird individuelles Instandhaltungswissen bei Bedarf mündlich weitergegeben. 32% stellen Wissen in Papierform bereit, nutzen dabei aber keine standardisierten Prozesse zur Wissenserweiterung. Zudem gaben 53% an, keine speziellen Schulungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung für erfahrene Mitarbeiter anzubieten.

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