Starkes Wachstum beim Maschinenbauexport nach Mexiko

Die Maschinenbauexporte nach Mexiko, Partnerland der Hannover Messe, wuchsen 2017 kräftig. Mexiko hat sich in den vergangenen Jahren zu einem immer wichtigeren Markt für die Maschinenbauer aus Deutschland entwickelt.

 (Bild: VDMA e.V.)

(Bild: VDMA e.V.)

Die Maschinenlieferungen aus Deutschland erreichten im Jahr 2016 knapp 2,5Mrd.€, damit belegte Mexiko Platz 16 in der Exportrangliste. 2017 stiegen die Maschinenexporte bis einschließlich November im Vergleich zum Vorjahr um 28% auf knapp 2,9Mrd.€, sie übertrafen damit sogar die Zuwachsraten der Lieferungen nach China. Maschinenlieferanten aus Deutschland konnten also an dem seit 2009 spürbaren Aufwärtstrend des verarbeitenden Gewerbes in Mexiko deutlich partizipieren. Leistungsstarker Sektor ist u.a. die Automobilindustrie. Der gesamte Warenexport Mexikos ist mit 373Mrd.$ gut doppelt so hoch wie derjenige Brasiliens und unterschreitet den Export Kanadas nur knapp. Die Exportquote gemessen am Bruttoinlandsprodukt Mexikos beträgt knapp 36%. (Zum Vergleich: die Exportquote der USA liegt bei knapp 8%, in Deutschland bei 38,6%). Der mexikanische Markt für Maschinenbauprodukte hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Im Jahr 2016 war Mexiko mit einem Volumen von mehr als 27Mrd.€ der weltweit achtgrößte Markt für Maschinen und Anlagen. Die Größenordnung entsprach dem kanadischen oder südkoreanischen Markt und war nur wenig kleiner als derjenige des Vereinigten Königreiches. Die USA waren 2016 mit einem Anteil von knapp 50% am weltweiten Maschinenexport nach Mexiko der größte Maschinenlieferant des lateinamerikanischen Landes. Deutschland und China folgten mit jeweils knapp über 9%.

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