Studie ‚Engineering 4.0‘ untersucht
Digitalisierung von Maschinen und Anlagen

Die strategische Digitalisierung der Konstruktion und steuerungstechnischen Auslegung von Maschinen und Anlagen hat das European 4.0 Transformation Center (E4TC) der RWTH Aachen untersucht. Der Forschungsbericht ‚Engineering 4.0‘ hat deutsche Maschinenbauer im Serien- und Sondermaschinenbau, Ingenieurbüros/Hardwareplaner sowie Gerätehersteller befragt.

Die Wissenschaftler haben in der Studie eine Bewertungsmatrix mit fünf Effizienzstufen erstellt. Diese beschreibt und bewertet die Nutzung von CAE-Software als Grundvoraussetzung für Engineering 4.0. Untersucht wurden insgesamt zehn Prozessschritte, die das Engineering im Maschinenbau prägen. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen von Level zu Level 20% effizienter werden können und sich der Zeitaufwand für die Stromlaufplanerstellung von Stufe zu Stufe jeweils halbiert. 10% Aufwand für eine Standardisierung ermöglicht beispielsweise eine um 50% schnellere Stromlaufplanerstellung. 25% Zeitersparnis bei der Stromlaufplanerstellung bringt die geräteorientierte Arbeitsweise. Die Hälfte der Zeit bei der Stromlaufplanerstellung sparen Nutzer mit einer Schaltungsbibliothek für Produktfunktionen. 75% geringerer Aufwand in der Prüfung der Schaltpläne wird erreicht durch Nutzung einer umfassenden Schaltungsbibliothek. Und 100% Zeitersparnis bei der Erstellung aller Reports sind durch eine Standardisierung erreichbar.

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