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Covid-19 und die Industrie: Entwicklungen, Aktivitäten, Maßnahmen

Verbreitung des Corona-Virus in Büroräumen

Wie lässt sich in geschlossenen Räumen das Risiko minimieren, an Covid-19 zu erkranken? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Mittelhessen nachgegangen. Unter der Leitung der Professoren Dr. Henning Schneider und Dr. Keywan Sohrabi vom Gießener Fachbereich Gesundheit hat eine Forschergruppe untersucht, welche Atemmasken die Verbreitung des Coronavirus z.B. im Büro am ehesten verhindern.

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Neue Broschüre: die Corona-Herausforderung meistern

Bild: Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG

Das Corona-Virus hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen, werden weltweit zum Teil sehr drastische Maßnahmen ergriffen. Gleichzeitig werden Labor- und Analysekapazitäten auf- und ausgebaut, um Tests schneller auswerten zu können und an Gegenmitteln oder Impfstoffen zu forschen. Aber auch der Schutz der Menschen muss lückenlos sein und ebenso zuverlässig funktionieren wie die Beatmungsgeräte für erkrankte Patienten. Die neue Publikation ‚Antriebssysteme für Gesundheitsversorgung, Medizin & Laborgeräte‘ von Faulhaber zeigt, welche Antriebe sich für Medizintechnikanwendungen aus den Bereichen Beatmungssysteme, Personenschutz (PAPR), Laborautomation, Point of Care (POC) Analyse sowie Infrarotthermographie besonders eignen. Die Publikation kann in elektronischer Form (PDF) kostenlos auf der Faulhaber-Internetseite heruntergeladen werden.

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Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg in Post-Corona-Ära

Die Covid-19-Maßnahmen der Länder und Staaten werden sich noch lange Zeit auf die Aktivitäten der globalen Fertigungsindustrie auswirken. Eine Reihe von Unternehmen blicken aber bereits jetzt über die Corona-Krise hinaus: Welche dauerhaften Veränderungen wird es in den Lieferketten, im Wettbewerbsumfeld, in der Arbeitsweise geben und kann die Robotisierung produzierende Unternehmen flexibler und agiler machen? Diesen Fragen geht eine Studie von Halter CNC Automation nach. Die Ergebnisse zeigen, dass die befragten Unternehmen in unterschiedlichem Maße von den Beschränkungen der Maßnahmen betroffen sind. Eine große Mehrheit rechnet in den kommenden Monaten mit weniger Arbeit. Laut Wouter van Halteren, Gründer und CEO von Halter, wird die wirkliche Veränderung, die diese Krise mit sich bringen wird, ein weiter steigender Druck auf die Seriengröße und die Lieferzeiten sein. „Fertigungsunternehmen werden sich noch schneller an veränderte Umstände anpassen müssen. Die Situation in den letzten Monaten, in der einige Lieferketten unterbrochen wurden, hat den Druck auf produzierende Unternehmen erhöht, ihre Betriebe flexibler zu gestalten.“ Die Ergebnisse zeigen, dass dieses Bewusstsein vor allem bei deutschen Unternehmen vorhanden ist. 38% von ihnen geben als Hauptgrund für eine Automatisierung die Effizienzsteigerung von CNC-Maschinen an. Die Hälfte der deutschen Unternehmen aus der spanabhebenden Fertigung stimmt der Aussage zu, dass Automatisierung ein Mittel zur Erhöhung der Flexibilität ist.

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Roboter bieten Chancen für Covid19-Neustart

Bild: Messe München GmbH

Der Trend zu mehr Automation und höherer Roboterdichte wird sich nach der Corona-Krise fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der Automatica-Trendindex 2020. 84% der befragten Entscheider rechnen damit, dass der verstärkte Einsatz von Robotik in mittelständischen Betrieben keine Frage des ‚ob‘ sondern des ‚wann‘ ist. 81% führen aus, dass die Programmierung von Robotern einfacher geworden ist und damit den Weg für den Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen ebnet. „Wie die Praxis zeigt, helfen Roboter dabei, wichtige Fertigungsprozesse resilienter zu machen und neue Anforderungen schnell umzusetzen“, sagt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation. Als Hindernis sehen zwei Drittel der Verantwortlichen hingegen, dass den eigenen Mitarbeitern bisher die nötige Ausbildung für den Roboterbetrieb noch fehlt.

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Maschinenbau: Effizienzpotenziale beim Neustart nach Corona nutzen

Bild: Staufen.AG

Obwohl der deutsche Maschinen- und Anlagenbau schon vor der Corona-Krise mit einem weltweiten Konjunktureinbruch, Handelskonflikten und strukturellen Problemen in der Automobilindustrie zu kämpfen hatte, wurden in vielen Unternehmen Effizienzpotenziale liegengelassen. Dies geht aus einer Studie der Managememntberatung Staufen hervor. Wie eine noch kurz vor dem Lockdown von Staufen durchgeführte Umfrage unter rund 90 weltmarktführenden Maschinen- und Anlagenbauern aus Deutschland zeigt, verfügten zum Zeitpunkt des Pandemie-Ausbruchs gut zwei Drittel der Unternehmen nach eigener Einschätzung über erhebliche Effizienzreserven, die es beim Wiederanlauf zu heben gilt.

“Wie unsere Studie weiter zeigt, räumen selbst unter den Weltmarktführen mehr als 50 Prozent der Unternehmen ein, trotz der seit langem angespannten Lage im Maschinenbau in den vergangenen Jahren ‘Speck angesetzt’ zu haben”, erläutert Dr. Björn Falk, der bei der Unternehmensberatung Staufen als Branchenmanager den Maschinenbau-Sektor verantwortet. “Die Gründe für die unterlassenen Effizienzmaßnahmen sind den befragten Unternehmen aber durchaus bewusst. So haben beispielsweise fast drei Viertel der Unternehmen (71 Prozent) Probleme mit der Planbarkeit ihrer Investitionen, da sich das Rad wirtschaftlicher, technologischer sowie politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen immer schneller dreht.”

Trotzdem sahen sich viele der Unternehmen – zumindest bis zum COVID-19-Ausbruch – gut für die Zukunft gerüstet. So gab eine Mehrheit der Unternehmen an, dass sich bei ihnen in den vergangenen drei Jahren besonders die Unternehmenskultur (in 77 Prozent der Unternehmen), die Innovationsstrategie (73 Prozent) sowie die Produktpalette (64 Prozent) stark bzw. sehr stark den neuen Rahmenbedingungen angepasst haben. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen veränderten sogar ihr Geschäftsmodell. Auch die Reaktionsfähigkeit auf äußere Einflüsse hat sich nach Aussage der befragten Industriemanager verbessert. Trotzdem liegt der Planungshorizont fast aller Unternehmen (94 Prozent) immer noch bei mindestens einem Jahr, bei 21 Prozent sogar bei fünf Jahren. “Vieles deutet darauf hin, dass ein Großteil der Firmen noch zu träge agiert, und zu wenig agil”, hat Maschinenbau-Experte Falk beobachtet. “Zudem bestätigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Befragten, dass anstatt weitsichtiger Planung und strategisch verkraftbarer Einsparmaßnahmen in vielen Unternehmen noch immer das Gießkannenprinzip angewendet wird, um das ‘cost cutting’ möglichst ‘gerecht’ über alle Einheiten zu verteilen. Ein Ansatz, der sich gerade für den Restart nach Corona als strategische Falle entpuppen könnte.”

Deutsche Industrie startet nach der Krise durch

Bild: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V./Agiplan GmbH

Die deutsche Industrie nutzt die Corona-Pandemie trotz finanziell verheerender Auswirkungen als Chance, sich deutlich effizienter, digitaler und krisenfester aufzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt die ‚Corona-Restart-Umfrage‘ des VDI und der Unternehmensberatung Agiplan, an der im Mai 169 Industrieunternehmen teilnahmen. Über 70% beklagen einen coronabedingten Umsatz- und Absatzverlust, knapp 90% mussten mindestens vereinzelt Projekte stoppen. Dagegen rechnen rund die Hälfte der Unternehmen mit einem Wiederanlauf der Geschäfte noch in diesem Jahr. „Bei allen finanziellen Verlusten stimmt es uns positiv, dass rund Dreiviertel der deutschen Industrieunternehmen damit rechnen, dass sie ihr vorheriges Geschäftsniveau 2021 wieder erreichen können“, analysiert Dr. Jens Reichel, Vorsitzender der VDI-Fachgesellschaft Produktion und Logistik (GPL). 93% sind davon überzeugt, dass sie sich der Krise flexibel angepasst haben. Die Produktion musste zwar gedrosselt werden, wurde aber grundsätzlich fortgeführt. Da der Bedarf an Produkten entsprechend der Nachfrage sank, waren 92% kaum von Materialengpässen oder von Produktionsausfällen (78% max. im Einzelfall) betroffen. Dass die Digitalisierung in Produktion und Logistik enorm an Fahrt aufnimmt, ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Auf Digitalisierungs- und IT-(Sicherheits-)-Projekte fokussieren sich jeweils rund 78%, 68% geben der Digitalisierung aufgrund der Krise einen noch höheren Stellenwert.

Maschinenbauer zuversichtlich für die Zeit nach Corona

Bild: VDMA, Blitzumfragen zum Coronavirus, März bis Juni 2020

Die überwiegende Zahl der Maschinenbauer ist zuversichtlich, mittelfristig auf das nominale Umsatzniveau von 2019 zurückzukehren. So lautet die Kernbotschaft der sechsten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-Pandemie, an der 658 Mitgliedsunternehmen teilnahmen.

„80% unserer Mitglieder rechnen damit, spätestens 2022 wieder nominale Umsätze wie 2019 zu erzielen. Etwa 40% der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 250Mio.€ gehen davon aus, dass dieser Schritt bereits 2021 gelingt. Die größeren Unternehmen sind hier etwas skeptischer, lediglich 22% der Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab 500Mio.€ zeigen diese Zuversicht“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

„Doch auf dem Weg dahin gibt es neben der Corona-Pandemie noch einige andere Hürden zu überwinden”, ergänzt Wiechers. Etwa 70% der befragten Entscheidungsträger sehen einen wachsenden Preiswettbewerb als besonders große Herausforderung der Zukunft an. Mehr als die Hälfte der Befragten stufen höhere Außenhandelsbarrieren und eine zunehmende Fragmentierung der Märkte als hartnäckiges Problem ein.

Auftragslage weiterhin angespannt – sonstige Störungen lassen nach

Die Auftragslage im Maschinenbau bleibt derweil weiter sehr angespannt. „Jeweils 40% der Unternehmen melden merkliche bzw. gravierende Auftragseinbußen oder Stornierungen“, sagt Wiechers. Auch was die Aussichten auf der Nachfragseite für die nächsten drei Monate betrifft, sind die Unternehmen weiterhin pessimistisch. Wie in der vorangegangenen Umfrage Ende Mai erwarten lediglich gut 20% der Befragten eine Entspannung nachfrageseitig.

Über 80% der Betriebe führen umfangreiche Kapazitätsanpassungen durch. Etwa zwei Drittel der Unternehmen nutzen Kurzarbeit. „Kurzarbeit hat sich als Instrument der Beschäftigungssicherung bereits in der Finanzkrise bewährt. Folglich ist es kein Wunder, dass viele Betriebe auch in der Corona-Krise auf Kurzarbeit setzen“, erläutert der VDMA-Chefvolkswirt Wiechers.

Erfreulich sind hingegen die positiven Entwicklungen bei den Lieferketten und den „sonstigen Störungen“. „In fast allen Bereichen melden die Befragten geringere Beeinträchtigungen, von der Logistik-/Transportabwicklung über verzögerte Abnahmen durch Kunden bis hin zu Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen. Im Zuge der Grenzöffnungen ist mit einer weiteren Entspannung zu rechnen“, folgert Wiechers.

Erwartungen an Konjunktur im Juni steigen

Die Konjunkturerwartungen steigen dem ZEW in Mannheim zufolge für Deutschland im Juni 2020 zum dritten Mal in Folge an. Sie liegen jetzt bei 63,4 Punkten und damit um 12,4 Punkte höher als im Vormonat. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich zum ersten Mal seit Januar 2020 wieder verbessert. Der Lageindikator beträgt in der aktuellen Umfrage minus 83,1 Punkte. Er liegt damit um 10,4 Punkte höher als im Vormonat.

Exporte bleiben ausgebremst

„Die Zuversicht nimmt zu, dass die konjunkturelle Talsohle im Sommer 2020 durchschritten sein wird. Dies legt der erneute Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen zusammen mit der Verbesserung der Lageeinschätzung nahe. Die Ertragserwartungen für die Branchen in Deutschland sind nach wie vor sehr unterschiedlich. Für exportorientierte Sektoren wie Fahrzeug- und Maschinenbau sowie die Finanzbranche sind die Ertragserwartungen deutlich negativ. Der Ausblick für beispielsweise die Sektoren Informationstechnologien, Telekommunikation sowie konsumnahe Dienstleistungen ist hingegen recht positiv. Nach wie vor erwarten die Finanzmarktexpertinnen und Finanzmarktexperten im dritten und vierten Quartal nur eine relativ langsame Zunahme der wirtschaftlichen Wertschöpfung“, sagt ZEW-Präsident Professor Achim Wambach.

Aufwärtstrend in Eurozone

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen ebenfalls erneut an. Der Erwartungsindikator für das Eurogebiet liegt im Juni bei 58,6 Punkten, 12,6 Punkte höher als im Vormonat. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet steigt um 5,4 Punkte auf einen Wert von minus 89,6 Punkten an. An der Umfrage im Rahmen des ZEW-Finanzmarkttests des ZEW – Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung haben sich 191 Analysten und institutionelle Anleger beteiligt.

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