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Covid-19 und die Industrie: Entwicklungen, Aktivitäten, Maßnahmen

Digitalisierung und Cybersicherheit trotz Corona vorantreiben

Den weitreichenden Auswirkungen der Corona-Krise zum Trotz wollen Wirtschaft und Öffentliche Hand in Deutschland Digitalisierung und Cybersecurity weiter ausbauen. Dies ist eine der zentralen Erkenntnisse, die das Software- und Beratungsunternehmen Infodas in einer aktuellen Umfrage ermittelt hat. „Gemessen an der Investitionsbereitschaft scheint Covid-19 die digitale Entwicklung des Standorts Deutschland nicht nur kurzfristig, sondern auch längerfristig weiter zu beflügeln, ein gutes Zeichen für die digitale Souveränität Deutschlands“, so Severin Quell, Director IT-Security Consulting bei infodas. 88% der Befragten erhoffen sich laut der Umfrage von der Digitalisierung eine Senkung der Kosten. Obwohl Cyber-Angriffe in Deutschland laut Bitkom nicht nur häufiger, sondern auch wirtschaftlich schädlicher sind als noch vor zwei Jahren, hat nur die Hälfte der befragten Unternehmen und Organisationen vorgesorgt: mit einem strukturierten IT Sicherheitsmanagement (ISMS). Auf die souveräne Bewältigung von Krisen oder Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemie oder Cyberangriffe war unter den Befragten bislang nur jede dritte Organisation vorbereitet: mit einem systematischen Business Continuity Management (BCM). Wer die eigene IT- und Cybersecurity-Strategie optimieren soll, auch davon hatten die meisten der von infodas-Befragten schon eine feste Vorstellung. Die Priorität, interne Fachkräfte und eine eigene Infrastruktur aufzubauen, scheint der infodas-Umfrage zufolge zu wachsen.

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Sigmatek-Steuerungstechnik in Notfall-Beatmungsgerät

Bild: Sigmatek GmbH & Co KG/Hage Sondermaschinenbau GmbH

Hage Sondermaschinenbau und Hage3D haben ein druckkontrolliertes Notfall-Beatmungsgerät mit Steuerungstechnik von Sigmatek entwickelt. Der Hage ‚Respirator‘ ist nun serienreif und hat alle Testverfahren durchlaufen. Erste Varianten auf Basis eines Beatmungsbeutels und eines Pneumatikzylinders wurden von Hage-Geschäftsführer Peter Freigassner entwickelt, gedruckt und getestet. Gemeinsam mit dem Hage3D-Team entstand in kurzer Zeit eine funktionstüchtige, überwachte Maschine. In enger Zusammenarbeit mit Experten der Medizinischen Universität Graz wurden die Anforderungen und der Aufbau in mehreren Iterationen verfeinert.

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Autonomer Desinfektions-roboter

Bild: Sherpa Mobile Robotics (SMR)

Aufgrund der Auswirkungen von Covid19 suchen aktuell viele produzierende Unternehmen nach einer in sich geschlossenen, wirksamen Desinfektionslösung. Hier ansetzend hat Norcan SAS zusammen Devea jetzt eine mobile und autonome Roboterlösung mit integriertem Feinsprühgerät vorgestellt. Die dabei eingesetzte Zentrifugationstechnik verbreitet Desinfektionsmittel in Mikrotröpfchen von 5 bis 10µm. Dieser trockene Sprühnebel soll auch unzugängliche Oberflächen zuverlässig erreichen. „Wir wollten keine Düsen, die schnell schmutzig werden“, sagt Stéphane Fauth, CEO von Norcan. Da der mobile Roboter aus der Sherpa-Baureihe nah an die zu desinfizierenden Bereiche heran kommt und die Konfiguration schnell angepasst werden kann, ist das System sehr effizient: Es besteht zudem kein Risiko für Mitarbeiter oder Maschinen, da das Viruzid trocken und rückstandsfrei ist. Das Verfahren von Devea ist nach NF T 72-281 zertifiziert. Das versprühte Mittel auf Basis von Wasserstoffperoxid hat ebenfalls eine Marktzulassung und tötet 99,99 Prozent der Viren ab. Das mobile System wurde auf Wunsch eines Kunden realisiert und befindet sich aktuell in abschließenden Tests unter realen Bedingungen.

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Auswirkungen der Corona-Krise für deutsche Unternehmen

Bild: IW-Konjunkturumfrage Frühjahr 2020

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter rund 400 deutschen Unternehmen zeigt, dass 60% mit starken Auswirkungen durch die Corona-Pandemie für die Zeit bis einschließlich 2021 rechnen. 36% befürchten schwache Auswirkungen. Die Unternehmen blicken somit fast genauso pessimistisch auf die Zeit bis einschließlich 2021 wie auf das Frühjahr und den Sommer. Als Grund für die noch auf mittlere Sicht trüben Aussichten nennen die Firmen gestörte Lieferketten und Produktionsprobleme. An zusätzlich starke Impulse für die Inlandsnachfrage im Zeitraum 2020 und 2021 glauben derzeit nur 11%. 41% gehen davon aus, dass die Inlandsnachfrage bis 2021 schwach bleibt.

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Digitale Tools und Services für Wiederaufnahme des Betriebs

Bild: ABB Automation GmbH

Der Geschäftsbereich Robotik und Fertigungsautomation von ABB bietet ab sofort ein maßgeschneidertes Lösungspaket für Unternehmen, deren Produktion im Zuge der Covid-19-Pandemie wochen- oder monatelang stillgestanden hat. Es besteht aus mehreren digitalen Angeboten sowie virtuellem Support und Vor-Ort-Service, um Kunden die Wiederinbetriebnahme ihrer Produktion zu erleichtern. ABB unterstützt zum einen bei der Problem- und Fehlerbehebung von robotergestützten Anlagen, die etwa von dem Stillstand betroffen waren. Zum anderen können Kunden auf mehrere digitale Tools zurückgreifen, die es ihnen ermöglichen, Prozesse zu optimieren sowie Wartungen proaktiv und vorausschauend vorzunehmen. Auf diese Weise lassen sich Instandhaltungs- und Produktionskosten senken. Das Unternehmen bietet zudem eine virtuelle Beratung und Prüfung, um Probleme zu identifizieren und benötigte Ersatzteile zügig zu ermitteln. So soll sichergestellt werden, dass Kunden das richtige Ersatzteil auf Lager haben, damit sie ihre Produktion schnell und effektiv wieder aufnehmen sowie etwaige Risiken im Rahmen des Anlaufprozesses minimieren können. Alternativ bietet ihnen ABB die Möglichkeit, ältere Steuerungen oder Manipulatoren aufzurüsten, um die Lebensdauer der installierten Roboter zu verlängern.

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Infoteam entwickelt Systemsoftware für Corona-Schnelltest

Bild: GNA Biosolutions GmbH

Infoteam Software aus Bubenreuth bei Erlangen unterstützt im Auftrag der GNA Biosolutions aus Martinsried bei München die Entwicklung der Systemsoftware für ein tragbares molekulares Testgerät für die Covid-19-Krankheit. Das GNA Neo Testgerät beschleunigt die Nukleinsäure-Amplifikation (PCR), indem Heizelemente direkt in die Proben eingeführt und diese mit Impulsen zigfach schneller als in der herkömmlichen molekularen Diagnostik erhitzt werden. Die kleinen mobilen Testgeräte weisen Sars-CoV-2 im Gegensatz zu Antikörpertests innerhalb von 15 Minuten mit hoher Sensitivität nach. Das Gerät ist in der Lage, bis zu acht Patientenproben parallel zu verarbeiten.

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Bosch entwickelt vollautomatisierte Anlagen für Maskenfertigung

Bild: Robert Bosch GmbH – Logistikzentrum

Im Einsatz gegen das Coronavirus hat Bosch mit der vollautomatisierten Produktion von Atemschutzmasken begonnen. Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, hat vergangene Woche die erste Spezialanlage zur Fertigung von Mund-Nasen-Bedeckungen im Bosch-Werk in Stuttgart-Feuerbach in Betrieb genommen. Nach dem koordinierten Hochlauf bis Ende Juni wird das Unternehmen mit fünf Linien an weltweit vier Standorten mehr als eine halbe Million Masken pro Tag fertigen. Entwickelt wurde das Anlagenkonzept vom Bosch-Sondermaschinenbau. Die Konstruktionspläne stellt Bosch interessierten Unternehmen kostenfrei zur Verfügung. Mehr als 30 Unternehmen haben bereits Konstruktionspläne der Spezialanlage bei Bosch angefragt.

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Robotikindustrie profitiert auch von Corona-Krise

Die Robotikindustrie verzeichnete 2019 Rekordinvestitionen in Höhe von 46Mrd.US$. Jüngsten Zahlen des Technologieberatungsunternehmens Abi Research zufolge flossen insgesamt 17,8Mrd.US$ in Akquisitionen und weitere 29Mrd.US$ in Investitionen. Der größte Teil der Mittel konzentrierte sich auf autonome Personenkraftwagen, chirurgische Robotik und Lagerautomatisierung, mit einem beträchtlichem Wachstum für Feldroboter und Drohnendienste. Auf die USA und China entfallen 89% des gesamten Investitionswertes. Weitere Länder mit beträchtlichen Investitionen waren Kanada, Israel, Japan und Großbritannien. Die Auswirkungen von Covid-19 werden aber wahrscheinlich dazu führen, dass die finanzielle Lage für viele Robotikfirmen schwieriger wird. Märkte, die sich leicht kommerzialisieren lassen, wie Operationsroboter und Lagerautomatisierung, könnten allerdings von der Krise profitieren.

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