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Digitales Baustellenmanagement im Anlagenbau

Digitales Baustellenmanagement im Anlagenbau

Noch immer prägen ausgedruckte CAD-Layouts mit handschriftlichen Statusmeldungen und direkte Kommunikation den Bau einer Anlage. Mit Größe des Projekts steigen so die Risiken für Fehler, Zeitverlust und Ressourcenverschwendung. Diese lassen sich durch digitales Prozessmanagement reduzieren.

Smart Objects visualisieren den aktuellen Baufortschritt und identifizieren mögliche Probleme. (Bild: Coman Software GmbH)

Moderne Produktionsanlagen zeichnen sich durch abgestimmte Prozesse aus. Im Anlagenbau wird der Projektverlauf und Baustellenfortschritt hingegen noch meist mit Tabellenkalkulation und Handzetteln begleitet. Dieser Ansatz birgt Risiken wie Terminverzögerungen und Kostensteigerungen, die sich zudem oft erst spät zeigen. Dass Auftraggeber die Bauaufträge so gestalten, dass die Einhaltung des Terminplanes und Kostenrahmens in der Verantwortung der Anlagenbauer liegt, ist keine Seltenheit. Das erfolgreiche Management der Bauausführung und Anlaufphase reduziert die Projektkosten, da der Zeitrahmen zwischen Investition und produktivem Einsatz schrumpft. Sowohl Auftraggebern als auch Auftragnehmern liegt viel an einer durchdachten Lösung.

Digital und synchron

Vor diesem Hintergrund hat die Stendaler Coman Software GmbH einen Ansatz für digitales Baustellenmanagement entwickelt, das die Projektplanung und -ausführung durch die Kombination von Projektplaninformationen mit CAD-Daten in einem layoutbasierten Baustellenmanagementsystem zusammenführt. Die Prozesssoftware Coman soll komplexe Prozesse vereinheitlichen und vereinfachen. Die Lösung visualisiert dazu die gesamte Prozesskette von Beschaffung über Aufbau bis Produktionsstart in Echtzeit mithilfe grafischer ‚Smart Objects‘. Die fünf Jahre lang praxisnah entwickelte Software verknüpft Terminplanungen involvierter Parteien, Mängeltracking und Fortschrittsprozesse in einer zentralen Datenbasis.

Probleme früh bemerken

Die bidirektionale Verknüpfung des Projektplans mit dem CAD-Modell ermöglicht die Visualisierung des Anlagenaufbaus sowie die interaktive Anzeige des aktuellen Baufortschritts plus Projektstatus in einer layoutbezogenen Darstellung. Jedes Objekt der Baustelle bekommt Attribute und Abhängigkeiten zugewiesen, die das System darstellt und die Algorithmen in Echtzeit überwachen. Mängel macht das System automatisch sichtbar und leitet die Informationen an die verantwortlichen Mitarbeiter weiter. Projektverantwortliche können Probleme so früher erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Den aktuell großen Aufwand für Fortschrittstracking, Checklistenpflege, Baustellendokumentation und Status-Reporting reduziert die Coman-Anwendung signifikant.

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www.coman-software.com
Autor: Die Autoren Sven Kägebein und Timur Ripke sind Gründer und Geschäftsführer der Coman Software GmbH.
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