Simulations- und Steuersoftware für Motion-Control-Anwendungen

Schneller entwickeln,
schneller am Markt

Bei der Entwicklung neuer Motion-Anwendungen im Maschinenbau gilt es Zeit zu sparen, um möglichst schnell am Markt zu sein. Dabei nehmen moderne Software Tools einen immer größeren Stellenwert ein, denn sie ermöglichen einen reduzierten Engineering-Aufwand und die parallele Entwicklung von Hardware und Logik.

ACS Motion Control hat die Motion-Control-Software SpiiPlus ADK Suite überarbeitet. Die neue Version 2.50 wurde dabei auf bessere Möglichkeiten für die hardwarelose Simulation und die Maschinenanbindung ausgelegt. Bei Applikationen mit hauseigenen Steuerungen lassen sich laut Anbieter über Diagnosefunktionen die Setup-, Tuning- und Programmierzeiten reduzieren und damit die Time-to-Market verkürzen. Aufgrund der aktualisierten Funktionen, Variablen und Befehle der Programmiersprache ACSPL+ gilt das sowohl für einfachere Bewegungsabläufe, z.B. bei einer Punkt-zu-Punkt-Steuerung, als auch für die Implementierung komplexer Bewegungs-Zeit-Ereignis-Sequenzen mit genauer Positionierung und präzisem Timing.

Logik und Hardware parallel entwickeln

Das Simulator-Tool modelliert ein passendes Servosystem mit geschlossenem Regelkreis. Der Anwender kann dadurch die Logik komplexer Mehrachs-Reglerprogramme zunächst komplett auf dem PC ohne Motion-Control-Hardware entwickeln. Dabei lassen sich alle Fehlerbedingungen simulieren und debuggen. „Das beschleunigt die Entwicklung neuer Maschinen, da Motion-Control-Programme und I/O-Logik parallel zur Hardware entstehen können“, betont Eugen Wiest, Sales Manager bei ACS Motion Control. Das Tool mit Möglichkeiten zur Konfiguration, Systemanalyse, Servo-Tuning, Programmierung, Parameteranzeige und Überwachungs- sowie Sicherheits-Features bietet eine umfassende Bewegungsanalyse. „Dadurch ist eine genaue Systemabstimmung möglich. Der Endanwender erreicht dann Verbesserungen beim Maschinendurchsatz, höhere Produktivität und eine kurze Amortisationszeit.“

Praxisgerechte Funktionen

Hinzu kommen weitere praxisgerechte Funktionen, die den Entwicklern die Arbeit erleichtern, beispielsweise eine JIT und dynamische Programmausführung in mehreren Pufferspeichern, gemischt segmentierte Bewegung oder bitweises Mapping von Ethercat-Variablen. Außerdem ist jetzt auch das ASC Knowledge-Center mit allen technischen Daten oder Lernprogrammen integriert. Die neue Software-Version lässt mehrere Nutzer zu und unterstützt alle Motion-Steuerungen des Herstellers, auch die ganz neuen Ausführungen, z.B. die LCM-Ethercat-Laser-Control-Module und das MP4U-Universal-Drive-Modul für bis zu acht Achsen.

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(Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA e.V.)

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