Maschinenbau erwartet für 2018 und 2019 Produktionszuwächse

Die gute Auftragslage und der hohe Auftragsbestand sorgen dafür, dass die Maschinenbaufirmen auch 2019 mit Produktionszuwächsen rechnen können. 

 (Bild: VDMA e.V.)

(Bild: VDMA e.V.)

Aber so lange die Unwägbarkeiten rund um den Brexit bleiben und die Handelskonflikte weiter eskalieren, würden auch die Risiken für die Maschinenbauindustrie in Deutschland steigen, so VDMA-Finanzexperte Dr. Ralph Wiechers. Zwar steht die Branche derzeit insgesamt gut da; eine durchschnittliche Auftragsreichweite von 8,6 Monaten (Stand: Juni 2018) zeigt, dass viele Unternehmen bis ins kommende Jahr hinein in ihrer Produktion ausgelastet sind. „Aber wir erwarten eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik rund um den Globus, die nicht ohne Auswirkung auf die Investitionsgüternachfrage bleiben wird. Daher rechnen wir im Maschinenbau 2019 mit einem Produktionszuwachs von 2% im Vergleich zu 2018“, sagt Wiechers. In den ersten sieben Monaten erreichte die Maschinenbauindustrie einen Produktionszuwachs von 2,9%. „Aufgrund des erfreulichen Auftragseingangs von +7% in den ersten sieben Monaten sehen wir gute Chancen, dass die Produktion 2018 um 5% zulegen wird. Allerdings sind auch hier die Risiken deutlich gestiegen“, warnt Wiechers. Neben den politischen Verunsicherungen spüren viele Unternehmen vermehrt auch Lieferengpässe, die die Dynamik in den Fabrikhallen bremsen. Auf der anderen Seite profitieren gerade die Maschinenbauer davon, dass viele Kunden in die Automatisierung ihrer eigenen Fertigung investieren wollen. Die Exporte der Maschinenbauer in Deutschland stiegen zwischen Januar und Juni um 4,3%.

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„Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von 5% auf den Rekordwert von 228Mrd.€ ist ehrgeizig, aber realisierbar“, sagte Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident, auf der Jahrespressekonferenz des Verbands. Nach zehn Monaten des laufenden Jahres wies der Maschinenbau ein Produktionsplus von 3,7% auf. Damit wird 2018 zum zweiten Wachstumsjahr in Folge.

(Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA e.V.)

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