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Von der Maschine in die Cloud

Kostengünstig und verschlüsselt

Von der Maschine in die Cloud

Durch die digitale Vernetzung von Prozessen, Maschinen und Rechnern im Zuge von Industrie 4.0 gewinnt die Erfassung von Maschinendaten zunehmend an Bedeutung. Für Anwender, die dabei nicht auf teure Feldbus-Lösungen setzen wollen, wurde auf der diesjährigen SPS IPC Drives ein IoT-Knoten als kostengünstige Alternative vorgestellt.

Die Firma Arend hat auf der SPS IPC Drives den Prototyp eines IoT-Knotens auf Rasberry-Pi-Basis vorgestellt. (Bild: Arend Prozessautomation GmbH)

Die Firma Arend hat auf der SPS IPC Drives den Prototyp eines IoT-Knotens auf Rasberry-Pi-Basis vorgestellt. (Bild: Arend Prozessautomation GmbH)


Als Basis des neuen IoT-Knotens Arendar von Arend Prozessautomation dient die weit verbreitete Mikro-Computer-Plattform Raspberry Pi, die um verschiedene Hard- und Software-Komponenten erweitert wurde. Durch einen integrierten Verschlüsselungs-Chip mit TPM2.0 (Trusted Platform Module) inkl. Kryptoprozessor und Schlüsselspeicher werden alle erfassten Prozessdaten vor dem Senden in die Cloud verschlüsselt und somit vor unerlaubtem Zugriff und Auswertung geschützt.

Offene Software-Architektur

Auf einem eigens entwickelten I/O-Board sind potentialfreie Eingänge für analoge und digitale Signale vorhanden. Dabei können über einen Buskoppler weitere Sensoren angebunden werden. Die Software-Architektur ist offen gehalten, so dass Kunden im IoT-Knoten eigene Datenverarbeitungen oder Auswertungen implementieren können. Daraus resultieren vielseitige Möglichkeiten für den Anwender. „Ein Kunde kann seine eigenen Sensoren anschließen und z.B. über Sensor-Fusion oder eine modellprädiktive Regelung in der Software wesentlich mehr virtuelle Sensorwerte zur Verfügung stellen“, erklärt Entwicklungsleiter Dr.-Ing. Markus Jostock.

Vielseitige Einsatzszenarien

Die Einsatzszenarien reichen von einer einfachen Datenerfassung zur direkten Auswertung von Anlagenverfügbarkeit über die abgesicherte Maschinen- und Betriebsdatenerfassung zur Integration mit MES-Systemen, bis hin zur Verwendung durch Unternehmen, die Ihre Maschinen und Anlagen zum Cyber-physischen System erweitern wollen. Der neue IoT-Knoten liegt zurzeit als Prototyp vor und wurde mithilfe eines Messedemonstrators vorgestellt. „Die Resonanz auf der Messe war sehr positiv“, sagt Sara Orth, Marketingleiterin bei Arend. „Auch wenn sich das Produkt noch in einem Entwicklungsstadium befindet, war das Interesse groß.“

www.arend-automation.de
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