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Lesedauer: 14min
Interview mit den Helmholz-Geschäftsführern Karsten Eichmüller und Carsten Bokholt
Connectivity trifft Usability
Auf dem Weg zur smarten Fabrik ist die Industrie dazu angehalten, Produktionsanlagen stärker zu vernetzen und an höhere Ebenen anzubinden. Helmholz spielt dieser Trend in die Karten, hat sich das Unternehmen doch längst vom S7-Second-Source-Lieferanten zum Connectivity-Spezialisten für den mittelständischen Maschinenbau gewandelt. Wie es dazu kam, welche Stärken man heute ausspielen kann und wo die Reise für Helmholz in Sachen Konnektivität hingeht, darüber hat das SPS-MAGAZIN mit den beiden Geschäftsführern Karsten Eichmüller und Carsten Bokholt gesprochen.
 Das Portfolio von Helmholz umfasst mittlerweile eine komplette Familie an Gateways und Kopplern.
Das Portfolio von Helmholz umfasst mittlerweile eine komplette Familie an Gateways und Kopplern.Bild: Helmholz GmbH & Co. KG

Helmholz treibt mit seinem Portfolio die moderne Connectivity im Maschinenbau an, besonders im Umfeld von Profinet. Woher kommt dieser Augenmerk?

Karsten Eichmüller: Das Unternehmen hat seine Wurzeln in der Profibuswelt. Die einstige Positionierung als Second Source Supplier limitierte allerdings auch die Zielgruppe deutlich. Das hat sich über die Jahre, vor allem durch den Umstieg von Profibus auf Profinet, vollständig verändert. Denn das industrielle Ethernet hat Helmholz nicht nur technologische Vorteile beschert, sondern auch einen breiteren Kundenkreis. In der Folge ist Profinet heute eines unserer Kernthemen, das wir mit einem kompletten Ökosystem für Maschinennetzwerke adressieren.

Bild: Helmholz GmbH & Co. KG

Dazu gehört auch eine Reihe an Gateways.

Eichmüller: Richtig. Ursprünglich – und gemäß unseres damaligen Fokus auf die S7-Welt – galt es vor allem, Profibus mit Profinet zu verbinden. Später kamen Lösungen für Profinet auf Profinet und Profinet auf ModbusTCP hinzu, die der Markt ebenfalls gut angenommen hat. Mittlerweile gibt es eine ganze Gateway-Familie im Helmholz-Portfolio – jüngster Zuwachs ist eine Variante für Profinet auf Ethernet/IP.

Bild: Helmholz GmbH & Co. KG

Warum Profinet auf Ethernet/IP und nicht z.B. für Profinet auf Ethercat?

Carsten Bokholt: Ethercat steht genauso auf der Liste der Protokolle, die wir mit unseren Gateways abdecken wollen. Doch im internationalen Vergleich ist die Ethernet/IP-Welt nach Profinet die Zweitgrößte. Zudem ist Nordamerika für viele unserer Kunden ein wichtiger Zielmarkt und mit dem neuen Gateway müssen Maschinenbauer nicht mehr verschiedene SPS-Systeme beherrschen und verbauen. Das reduziert den Aufwand für Maschinenbauer natürlich deutlich.

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http://www.helmholz.de

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