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Signalsäulen mit Zusatznutzen
MDE einfach nachgerüstet
Beta Utensili erfasst Maschinendaten im italienischen Werk in Lodi über ein Signalsäulen-System von Werma. Obwohl die Lösung günstig ist, bringt sie viel Transparenz in die Produktion. Die Maschinenzustände gehen per Funk an einen PC und helfen den Verantwortlichen dort bei der Fertigungssteuerung.
Bild: Werma Signaltechnik GmbH & Co. KG

Der italienische Firma Beta Utensili entwickelt und produziert von der Zange bis hin zur kompletten Werkstattausrüstung professionelle Arbeitswerkzeuge und -instrumente. Das Produktsortiment umfasst 30 Kategorien und über 14.000 Artikel. Dabei werden in den drei Werken in Mailand, Castiglione d’Adda (Lodi) und Sulmona (L’Aquila) jährlich mehr als zehn Millionen Artikel produziert und weltweit verkauft. Am Standort Castiglione d’Adda bei Lodi ist Davide Negroni für die Fertigung verantwortlich. Negroni betont, wie wichtig es bei solch hohen Stückzahlen ist, „dass die Produktion reibungslos läuft und bei Stillständen sofort reagiert wird.“ Er fügt hinzu: „Ein unentdeckter Stillstand – auch wenn es nur fünf Minuten sind, ist für uns mit erheblichen Kosten verbunden, die wir natürlich vermeiden möchten.“ Zudem ist es für das Unternehmen von großer Bedeutung, „Abläufe stets kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und gegebenenfalls und zu optimieren. In der Vergangenheit kämpften wir immer öfters mit Maschinenstillständen, die unentdeckt blieben oder viel zu spät bemerkt und wurden“, sagt Negroni. Um das Problem mit technischen Hilfsmitteln zu lösen, installierte die Firma das Maschinendatenerfassungssystem von Werma Signaltechnik.

Selbst einrichten und pflegen

Das System Smartmonitor besteht aus Funksender, Funkempfänger und der Software. Der Sender wird per Plug&Play in die Signalsäulen des gleichen Herstellers integriert. Das Funknetzwerk für das Produktionsumfeld sucht sich die beste Verbindung selbst. So lassen sich Zustände und Stückzahlen von Maschinen, Anlagen und Handarbeitsplätzen überwachden. Per Funk werden diese Zustände an den Funkempfänger übertragen und in einer Microsoft SQL-Datenbank gesichert. „Im Gegensatz zu den bisherigen Systemen kann ich Smartmonitor einfach, schnell und intuitiv selbst installieren,“ berichtet Negroni.

Effektive Alternative

Durch die Vernetzung der Signalsäulen entsteht eine kostengünstige Alternative zu komplexeren MDE-Systemen. Dabei ist es egal, welche Art von Maschine, welchen Alters oder Herstellers, das MDE-System braucht nur eine Werma-Signalsäule als Schnittstelle. „Da unsere Fertigungshalle sehr groß ist und sich darin viele, unterschiedliche Maschinen befinden, die teilweise außer Sichtweite stehen, bietet uns dieses System eine optimale Möglichkeit, Maschinenstillstände und Fehlermeldungen sofort zu erkennen und schnell darauf zu reagieren“, sagt Negroni. „Sogar abends, wenn kein Schichtführer vor Ort ist, werde ich per E-Mail über den Status der Maschinen informiert und sehe auf einen Blick, ob die Maschine einwandfrei arbeitet.“ Dadurch werden Reaktionszeiten verkürzt und so mancher Stillstand vermieden. Nach der Testphase bestellt Negroni sofort weitere Systeme . „Inzwischen haben wir mehr als 40 Maschinen mit Smartmonitor ausgerüstet“, berichtet er. Auch weil die Einführung und Installation des Systems zuvor verliefen. Über die mitgelieferte Software können die Nutzer Produktivitäten analysieren, Fehlerquellen suchen und somit die Effizienz und Verfügbarkeit der Maschinen erhöhen. „Wir werden das System auf weiteren, vorhandenen Maschinen installieren und auch auf allen zukünftigen,“ sagt Negroni abschließend.

www.werma.com

Werma Signaltechnik GmbH & Co. KG
http://www.werma.de

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