Unterstützung für den gesamten Lebenszyklus eines Produkts

Neue Funktionen für
innovative Anwendungen

EcoStruxure ist die offene, kompatible, IoT-fähige Systemarchitektur von Schneider Electric, die unter anderem cloudbasiertes Engineering ermöglicht. Nutzer können dabei auf eine Vielzahl von Tools und Services wie den Machine Assistant und Virtual Reality zurückgreifen, um Steuerungen zu programmieren und zu visualisieren. Die Architektur bietet die perfekte Basis für das neue Businessportal Schneider Electric Exchange, das gleichermaßen Austauschort und Marktplatz ist. Das SPS-MAGAZIN hatte die Möglichkeit, sich darüber ausführlich mit Ali Haj Fraj, Senior Vice President Machine Solutions bei Schneider Electric, zu unterhalten.

Bild: Schneider Electric GmbH

EcoStruxure ist die etablierte Lösungsarchitektur von Schneider Electric, die seit der Vorstellung vor 12 Jahren kontinuierlich optimiert und mit weiteren Funktionen ausgestattet wird. Nun gibt es abermals neue Tools und Services, die Anwendern ihre Arbeit erleichtern und neue Features für innovative Applikationen für das IIoT-Zeitalter bereitstellen. „Viele Kunden sind der Meinung, dass es mit großem Aufwand verbunden ist, eine Industrie-4.0- oder IIoT-Lösung zu implementieren“, sagt Ali Haj Fraj, Experte für Maschinenlösungen bei Schneider Electric. Dass das jedoch nicht der Fall sein muss, zeigt der global operierende Konzern mit EcoStruxure. „Wir wollen den Kunden durch den gesamten Lebenszyklus seiner Maschine begleiten und ihm helfen, schnell und sicher zu engineeren, seine Time-to-Market zu verkürzen, eine einfache Inbetriebnahme zu ermöglichen und schließlich die Produktivität und Verfügbarkeit mit Digital Services zu gewähren.“

IIoT ready

Die Implementierung einer Industrie-4.0- oder IIoT-Lösung muss nicht komplex sein. „IIoT ready bedeutet, dass verschiedene Fertigungsebenen vernetzt werden. Ein Beispiel hierfür ist, dass unsere Steuerungen direkt mit der Cloud kommunizieren können. Dadurch wird keine zusätzliche Hardware, etwa in Form von Gateways, benötigt und der Anwender spart Geld“, erklärt Haj Fraj. „Von Vorteil ist auch unsere Plattform für Digital Services, mit deren Hilfe sofort konfiguriert werden kann, da bereits Applikationen (TVDA) zur Verfügung stehen, die mit wenig Aufwand an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden können.“ Basis hierfür ist die EcoStruxure-Architektur, die jetzt um das Businessportal ‚Exchange‘ – als Ort des Austauschs und Marktplatz (Marketplace) – ergänzt wird. Im Marketplace können Nutzer Produkte anbieten oder erwerben und Exchange bietet die Möglichkeit, dass Anwender, Engineering-Spezialisten und Co. Hilfestellungen geben oder finden können. All dies ist besonders interessant für OEMs in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die über keine große IT-Abteilung verfügen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass die Elemente der Architektur skalierbar sind. Anwender können klein anfangen und ihre Anwendungen nach und nach vergrößern. So entsteht auch ein Lerneffekt.

Produkte und Lösungen finden und anbieten

Schneider Electric Exchange wurde erstmals zur HMI in Hannover vorgestellt und wird in Deutschland pünktlich zur SPS – Smart Production Solutions an den Start gehen. „Dabei handelt es sich um eine Plattform, die verschiedene Partner, wie z.B. Systemintegratoren oder Startups zusammenbringt“, erklärt Haj Fraj. Mithilfe des Businessportals können Lösungen für spezifische Aufgabenstellungen sowohl gesucht als auch angeboten werden. Das Ziel ist ein offener Austausch unter den aktuell 45.000 registrierten Nutzern, denn viele Themen sind heutzutage so komplex, dass eine Person oder ein Unternehmen unmöglich alles abdecken kann. Schneider Electric selbst kann dort ebenfalls kontaktiert werden. Die Exchange-Plattform umfasst jedoch nicht nur den Bereich, in dem sich Partner untereinander austauschen können, sondern beinhaltet auch einen Marketplace. Dieser umfasst derzeit 250 Produkte, Lösungen und Lösungsbestandteile, die hier erworben werden können bzw. kostenlos zur Verfügung stehen. „Wenn ein OEM in seinem Unternehmen eine gute Lösung findet, kann er diese auf dem Marketplace auch für andere anbieten. Wenn man als Anwender ein Problem hat, können andere dabei behilflich sein, es zu lösen – vielleicht, weil sie selber schon eine Lösung dafür entwickelt haben. Da es sich um ein offenes System handelt, besteht die Möglichkeit, eine gute Idee oder einen passenden Partner zu finden, der einen weiter bringt“, erläutert der Experte. „Das Businessportal ist Teil unserer Cloud-Services, auf die Anwender einfach über ihren Webbrowser zugreifen können. Wenn man hier seine Produkte und Lösungen anbieten will, kann man sich in einem einfachen Prozess dafür qualifizieren.“

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