- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
Productivity Master weist den Weg in die Digitalisierung
Bild: Festo SE & Co. KG

Wohin sich die Automatisierungstechnik in Verbindung mit der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette entwickeln wird, zeigt der Productivity Master, eine modulare Demonstrationsanlage für individualisierte USB-Sticks von Festo. Hier passt alles – von der Mechanik über die Elektrik bis hin zur Intelligenz durch Software. Auf Basis der Festo Automatisierungsplattform sind alle Engineering-Tools, Komponenten und Lösungen in Hardware und Software ganzheitlich und praxisnah verbunden.

Mit der Anlage gelingt der automatisierungstechnische Spagat zwischen Massenfertigung und Individualisierung eines Fertigprodukts. Die elektrischen Produkte, die Achsmechaniken, die Elektrik und die Software sind als komplette Automatisierungsplattform mit durchgängiger Connectivity geplant. Mit dieser Durchgängigkeit sparen Anwender in ihren Maschinen und Anlagen viel Zeit – von der Planung bis zur Inbetriebnahme und gewinnen Prozesssicherheit, da alles ineinanderpasst. Industrie 4.0 inklusive.

Cloudbasiertes Konzept

So nutzt der Productivity Master ein cloudbasiertes Konzept zur Registrierung und Speicherung datenschutzkonformer Kundendaten. Damit lassen sich USB-Sticks mit personalisiertem Design sowie personalisierter Dateninhalte herstellen. Dies könnten Kunden von zu Hause aus über das Internet erledigen, ohne dass andere Menschen auf Anbieterseite weitere Daten eingeben müssten.

Das gleiche Konzept können Kunden nutzen, um Arbeitskosten zu reduzieren und um den Prozess vom Home Office aus zu koordinieren. Das IoT-Gateway von Festo verbindet die Maschine sicher mit der Cloud, so dass der Bediener nicht nur die Produktionsdaten aus der Cloud abrufen kann, sondern dass für ihn auch die Diagnosedaten der Maschine zugänglich sind, selbst wenn er Hunderte von Kilometern entfernt in seinem Home Office sitzt.

Maskenproduktion und Impfstoffe

Das Pandemiejahr 2020 offenbarte an den Beispielen Maskenproduktion und Impfstoffforschung genau so einen Gegensatz zwischen Massenfertigung und Individualisierung bzw. Kleinserienproduktion. Letztere ist mehr auf präzise Datenerfassung ausgerichtet. Für die Massenproduktion ist es jedoch entscheidend, Ferndiagnose- und Wartungstools verwenden zu können, um Betriebszeiten der Maschinen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Gesundheit der Bediener zu schützen. Das sind geradezu ideale Voraussetzungen für cloudbasierte Diagnosetools

„Es spielt keine Rolle, ob das Produkt ein paar Gramm oder 100kg wiegt – als technologieneutrales Unternehmen hat Festo die dafür notwendige Produktpalette“, erklärt Nigel Dawson, Leiter Business Development Electric Automation bei Festo. Während der Productivity Master eine Mischung aus pneumatischer und elektrischer Automatisierung aufweist, von Durchflusssensoren bis zu Servoantrieben, von pneumatischen Schlitteneinheiten bis zu elektrischen kartesischen Robotern, ist es die Art und Weise, wie diese Produkte miteinander verbunden sind, die echte Digitalisierung ermöglicht.

Durchgängige Connectivity

Durch die Nutzung von Industriestandard-Netzwerken wie Ethercat, OPC-UA, IO Link und MQTT kann Festo einen nahtlosen Datenstrom vom einzelnen Sensor über Remote IO, Servoantriebe und Steuerungen bis hin zur Cloud erzeugen. „Dieser technologieneutrale Ansatz hat einen großen Einfluss auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Wir nennen dies ‚Durchgängige Connectivity'“, ergänzt Dawson.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Festo SE & Co. KG
http://www.festo.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Siko GmbH
Bild: Siko GmbH
Gut beraten – gut gelagert

Gut beraten – gut gelagert

Die Firma Siko entwickelt und produziert Messgeräte und Positioniersysteme für Automatisierungsprozesse. In den teilweise kundenspezifisch
angepassten Lösungen herrschen ganz besondere Einsatzbedingungen, deshalb ist die Wahl der passenden
Wälzlager oft komplex. Die richtigen Lösungen für neue Produkte im Bereich Stellantriebe und Drehgeber wurden deshalb in Zusammenarbeit mit dem Wälzlagerhersteller Findling ausgewählt.

Bild: CHIRON Werke GmbH & Co. KG
Bild: CHIRON Werke GmbH & Co. KG
Neuer CEO bei Chiron

Neuer CEO bei Chiron

Carsten Liske ist neuer CEO des Maschinenbauers Chiron mit Hauptsitz in Tuttlingen. „Liske bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im internationalen Investitionsgütergeschäft mit“, betont Dr. Armin Schmiedeberg, Vorsitzender des Verwaltungsrats. Der neue Chiron-Chef begann seine Laufbahn bei ABB in Zürich und Unaxis in Liechtenstein.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG
Vision-KI für SPS

Vision-KI für SPS

Siemens bringt ein Modul mit integriertem KI-fähigen Chip für die Steuerung Simatic S7-1500 und das I/O-System ET 200MP auf den Markt: Die S7-1500 TM NPU (Neural Processing Unit) ist ausgestattet mit dem KI-Chip Intel Movidius Myriad X Vision Processing Unit.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -