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Erholung für 2021 prognostiziert
Elektrische Automation: Auslandsaufträge stabil – Inland rückläufig

Die Automatisierungstechnik bleibt nicht verschont von den konjunkturellen Entwicklungen unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sind in der Elektrischen Automation der Auftragseingang um minus 8% und der Umsatz um minus 10% zum Vorjahreszeitraum gesunken. „Wir rechnen mit einem Umsatzrückgang von insgesamt minus 10% für das Jahr 2020“, sagt Dr. Reinhard Heister, Geschäftsführer des VDMA Elektrische Automation.

Alle Teilbereiche der Elektrischen Automation weisen Auftragsrückgänge aus. Der Bereich Sensorik verzeichnet einen Rückgang des Auftragseingangs von minus 4% und einen Umsatzrückgang von 5%, die Steuerungstechnik verbucht minus 11% im Auftragseingang und minus 13% im Umsatz. Der Bereich Sonstige Erzeugnisse steht mit einem Rückgang im Auftragseingang von minus 15% und einem Umsatzrückgang von minus 17% in der Statistik.

Außereuropäische Nachfrage bleibt stabil

Die größte Nachfrage kam dabei aus dem Ausland. Während die Auftragseingänge in Deutschland mit minus 15% bzw. Europa mit minus 13% erfasst wurden, blieb die außereuropäische Nachfrage stabil mit keiner Veränderung zum Vorjahreszeitraum. Neue Impulse kommen dabei insbesondere aus China, von dort berichten Mitglieder zunehmende Auftragseingänge.

Die Branche erwartet für das kommende Jahr eine leichte Erholung. „Für 2021 rechnen wir mit einem Anstieg im Umsatz von plus 2% zu 2020“, prognostiziert Jörg Freitag, Vorstandsvorsitzender des VDMA Elektrische Automation. Allerdings gibt es weiterhin Unsicherheiten: insbesondere die weitere Entwicklung der Pandemiesituation, die Folgen des Brexits und die Entwicklung der Wirtschaftspolitik in den USA nach der jüngst erfolgten Präsidentschaftswahl.

VDMA e.V.
http://www.vdma.org

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