VDE: Deutschland steuert auf große Ingenieurlücke zu

Deutschland steuert laut einer aktuellen Studie des VDE und dem Institut für Wirtschaft in Köln auf die größte Ingenieurlücke in der Elektro- und Informationstechnik zu. „In den kommenden zehn Jahren werden in Deutschland deutlich über 100.000 junge E-Ingenieure mehr benötigt, als hierzulande ausgebildet werden“, sagt Ansgar Hinz, CEO des VDE.

Laut der Studie erreicht die Erwerbstätigkeit von Elektroingenieuren mit 393.600 einen Spitzenwert. Das sind deutlich mehr als die knapp 188.000, die das statistische Bundesamt als ’sozialversicherungspflichtig Beschäftigte‘ für diese Berufsgruppe ausweist, da Selbständige, E-Ingenieure in Führungspositionen, Lehrende und Vertriebsingenieure offiziell in den Statistiken nicht unter den typischen Ingenieurberufen geführt werden. Mit einer Erwerbslosenquote von knapp 2,2% bestehe praktisch Vollbeschäftigung. Allerdings vergrößere der demographische Wandel die E-Ingenieur-Lücke: 2018 werden rund 10.900 neue Elektroingenieure benötigt, um die in den Ruhestand eintretenden E-Ingenieure zu ersetzen. „Dieser Ersatzbedarf wird bis Ende der nächsten Dekade auf rund 13.000 Personen pro Jahr anwachsen“, so Hinz.

Das könnte Sie auch interessieren

„Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von 5% auf den Rekordwert von 228Mrd.€ ist ehrgeizig, aber realisierbar“, sagte Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident, auf der Jahrespressekonferenz des Verbands. Nach zehn Monaten des laufenden Jahres wies der Maschinenbau ein Produktionsplus von 3,7% auf. Damit wird 2018 zum zweiten Wachstumsjahr in Folge.

(Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA e.V.)

‣ weiterlesen

Janz Tec bietet mit dem MDE:Connect seit Kurzem ein Hardware-Software-Paket für die Maschinendatenerfassung in der Produktion. Die Lösung zur protokollunabhängigen Anbindung von heterogenen Industriesteuerungen realisiert der Automatisierer gemeinsam mit dem Partner Verlinked. ‣ weiterlesen

Viele mittelständische und große Unternehmen dachten, bereits mit der Kombination einer ERP- und MES-Anwendung zu einer schlanken Produktion mit kurzen Durchlaufzeiten und minimalen Beständen zu gelangen. In der Praxis merken viele jedoch, dass sie noch immer kaum auf die manuelle Planung mit Excel verzichten können. So war es auch bei der Firma Horst Scholz, einem Hersteller von Kunststoffspritzgussartikeln und Werkzeugformen im oberfränkischen Kronach. ‣ weiterlesen

Harting ist im Geschäftsjahr 2017/18 erneut zweistellig gewachsen. Mit einem Plus von 13,4% erzielte das Familienunternehmen einen Umsatz von 762Mio.€ (Vorjahr: 672Mio.€) und damit einen weiteren Rekord in der 73-jährigen Konzerngeschichte.  ‣ weiterlesen

In Mexiko hat Leuze seinen langjährigen Distributor Esdisa übernommen und wird diesen im neuen Jahr in eine Tochtergesellschaft überführen. ‣ weiterlesen

Die OPC Foundation hat drei neue Mitglieder in ihren Verwaltungsrat gewählt. ‣ weiterlesen