Megatrends im Maschinenbau 2021

Nicht nur zum Jahresbeginn, sondern auch angesichts der aktuellen Gegebenheiten lohnt sich der Blick auf Entwicklungen und Trends im Maschinenbau besonders. Was erwarten Maschinenbauer beispielsweise in Sachen Digitalisierung? Wie verändern sich Aufgaben für Konstrukteure? Welche neuen Eigenschaften erhalten Maschinen? Nach den Megatrends haben wir bei führenden Maschinenbauern aus verschiedenen Marktsegmenten nachgefragt.

Bild: FANUC Deutschland GmbH
Bild: FANUC Deutschland GmbH
Maschinen werden einfacher, schneller und zuverlässiger

Maschinen werden einfacher, schneller und zuverlässiger

Weniger Aufwand bei der Automatisierung von Werkzeugmaschinen und eine bessere Vernetzung der Maschinen untereinander – das sind einige der Megatrends für 2021 laut Stefan Raff, Head of Sales Robomachine Europe bei Fanuc. Mechanisch seien Maschinen momentan bereits an ihrem Limit. Verbesserungen lassen sich hingegen noch bei der Koordination von Prozessschritten oder bei der Intelligenz von Steuerungen erzielen.

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Bild: ARNO Werkzeuge, Karl-Heinz Arnold GmbH
Bild: ARNO Werkzeuge, Karl-Heinz Arnold GmbH
Maschinen werden multitaskingfähig

Maschinen werden multitaskingfähig

Moderne Maschinen müssen modular sein und sich für die Fertigung bauteilbezogen anpassen lassen – das ist laut Werner Meditz, Technischer Leiter bei Arno Werkzeuge, einer der großen Trends im Maschinenbau. Wichtige Voraussetzungen dafür: Die Standardisierung von Kommunikationsnetzwerken und die intuitive Maschinenbedienung, wie man es von Smartphones und Tablets gewohnt ist, meint Meditz.

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Bild: Trumpf GmbH + Co. KG
Bild: Trumpf GmbH + Co. KG
Digital vernetzte Lösungen entstehen gemeinsam

Digital vernetzte Lösungen entstehen gemeinsam

Digitale Vernetzung und Partnerschaften: Das sind die Megatrends laut Heinz-Jürgen Prokop, CEO Werkzeugmaschinen bei Trumpf. In seinem Statement erläutert er, wie sich mit vernetzten Lösungen Prozesse verschlanken und Kosten sparen lassen. Hierbei sei es auch wichtig, gemeinsam über Unternehmensgrenzen hinweg Lösungen im Sinne des Kunden zu schaffen oder Equipment-as-a-Service-Modelle anzubieten.

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Bild: ARBURG GmbH + Co KG
Bild: ARBURG GmbH + Co KG
Maschinen werden noch smarter

Maschinen werden noch smarter

Arbeitserleichterung, Kostensenkung und Produktionseffizienz: Das erwarten die Kunststoffverarbeiter von der Digitalisierung. Wie das erreicht werden soll? Guido Frohnhaus, Geschäftsführer Technik, spricht in seinem Experten-Statement von der smarten Maschine, die umfassende Vernetzungsmöglichkeiten bietet, ihre Prozesse überwacht, adaptiv regelt und die Bediener in jeder Situation aktiv unterstützt – das ist einer der Megatrends 2021. In diesem Zusammenhang nennt er auch die Nutzung von 5G, um z.B. die komplette Maschinensteuerung in ein Rechenzentrum oder in die Cloud zu verlagern.

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Bild: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH
Bild: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH
Ein smarter Technologiemix flexibilisiert die Produktion

Ein smarter Technologiemix flexibilisiert die Produktion

Zuverlässige Werkzeugmaschinen für die Komplettbearbeitung – das ist einer der Megatrends für den Maschinenbau, sagt Manfred Maier, COO bei Heller. Der Werkzeugmaschinenhersteller spricht hierbei von der maximalen Verfügbarkeit der Maschine rund um die Uhr. Mit dem Einsatz von verschiedenen Technologien lassen sich so Verfügbarkeit und Flexibilität erhöhen. Dabei betrachtet Heller das komplette Umfeld einer Fertigungssituation.

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Bild: SSI Schäfer
Bild: SSI Schäfer
KI lässt agilere Lieferketten entstehen

KI lässt agilere Lieferketten entstehen

Maximale Lieferfähigkeit, kürzeste Durchlaufzeiten und eine hohe Transparenz in der gesamten Lieferkette sind die großen Herausforderungen in der Intralogistik. Mit den Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet ,ist das machbar, so Andreas Koch, Head of Standard Solutions bei SSI Schäfer, in seinem Experten-Statement. Die intelligente Analyse von Datenmengen ermögliche es, bisher unbekannte Zusammenhänge zu erkennen und sorge so für agilere und weniger störanfällige Lieferketten.

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Bild: Bitkom e.V.
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der zweiten Bearbeitungsmaschine sowie hin zur Nadelprägung. Für den sicheren Griff beim Transport sorgt die Zimmer Group mit ihrer Greiferlösung für ein roboterbasiertes Handling.