Die Zukunft des IT-Supports

Wartung aus der Ferne

Tritt ein Fehler an einer Produktionsmaschine auf, kann dies weitreichende und kostenintensive Auswirkungen haben. Experten sind oft nicht vor Ort, um das Problem zu beheben. Augmented Reality kann dabei Abhilfe schaffen.

Bild: TeamViewer GmbH

Die Rolle von Service und Support für Kunden und Mitarbeiter hat sich zu einer erfolgskritischen Komponente der Unternehmensorganisation entwickelt. Mobile Mitarbeiter, die von unterschiedlichen Standorten aus und mit verschiedenen Geräten und Maschinen arbeiten, benötigen eine einfache und sichere Möglichkeit, um technische Unterstützung zu erhalten und dadurch produktiv zu bleiben – und das unkompliziert, on demand und ohne lange Wartezeiten. Ermöglicht wird dies durch Fernsupport-Software und Augmented-Reality-Lösungen.

Kleiner Fehler, große Wirkung

Tritt ein Fehler an einer Produktionsmaschine auf, kann das für Unternehmen schnell eine kritische Situation darstellen – ist kein Fachmann vor Ort, kann es im schlimmsten Fall zum Stillstand kommen. Da im IoT-Zeitalter aber auch große Maschinen über entsprechende Gateways und Sensoren gewartet und gesteuert werden, müssen Experten bei der Behebung von Software-Problemen nicht mehr physisch anwesend sein.

Unterstützung aus der Ferne

Wird der Fehler jedoch durch ein Bauteil verursacht, gestaltet sich die Diagnose schwieriger. Augmented Reality kann dabei Abhilfe schaffen: Fachleute können mit einer AR-Anwendung wie beispielsweise TeamViewer Pilot die Situation aus der Ferne über die Smartphone-Kamera des Mitarbeiters vor Ort betrachten. Da beide das gleiche sehen, kann der Experte somit Hilfestellung geben. Beide können Markierungen auf reale Objekte setzen, um zu veranschaulichen, wie man das Problem löst. Derartige AR-Anwendungen können zudem dabei helfen, bei der Kundengewinnung und -bindung zu punkten.

Fachkräftemangel abfedern

In vielen Unternehmen sind Maschinen schon bereits seit sehr vielen Jahren im Einsatz. Oft gibt es nur noch sehr wenige Spezialisten, die mit der Wartung dieser Systeme vertraut sind. Anstatt diese Fachleute auf lange Außeneinsätze zu den Kunden zu schicken, können sie ihr Fachwissen aus der Zentrale per Augmented Reality direkt mit den geschulten Technikern vor Ort teilen. So lassen sich die Auswirkungen des Fachkräftemangels abmildern – das vorhandene Personal wird effizienter eingesetzt. Langjährige, erfahrenere Mitarbeiter, die bereits über die jeweils nötigen Kenntnisse verfügen, können jüngeren Kollegen durch Augmented Reality unter die Arme greifen und ihre Kenntnisse beim Kundeneinsatz als Training-on-the-Job weitergeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Trotz angespannter Konjunkturlage zeichnet sich im Vorfeld der Jubiläumsausgabe der SPS ab: Die Aussichten und die Buchungszahlen für die Messe sind erneut sehr positiv. Rund 1.650 Anbieter von Automatisierungstechnik werden vom 26. bis 28. November als Aussteller in Nürnberg erwartet. ‣ weiterlesen

Der neue Leitfaden ‚Selbstlernende Produktionsprozesse‘ des VDMA-Forum Industrie 4.0 unterstützt Leser im Thema Machine Learning, speziell im industriellen Reinforcement Learning. Es wird Schritt für Schritt dargestellt wie eine Einführung im eigenen Unternehmen ablaufen kann. Anwendungsbeispiele verdeutlichen die Vorgehensweise. ‣ weiterlesen

ABB hat mit dem Bau seiner neuen Produktions- und Forschungsstätte für Robotik in China begonnen. Das Werk mit einem Investitionswert von insgesamt 150Mio.US$ soll Anfang 2021 den Betrieb aufnehmen. ‣ weiterlesen

Die Novellierung der Ausbildung soll die Berufe im Elektrohandwerk nachhaltig stärken und zukunftsfähig machen. Der Elektroniker differenziert sich künftig nur noch in zwei Fachrichtungen: Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Systemtechnik. ‣ weiterlesen

Um die Geschäfte in Asien auszubauen, hat Schmersal eine neue Tochtergesellschaft in Bangkok gegründet. ‣ weiterlesen

Mit der Digitalisierung der industriellen Produktion und der Umsetzung von Industrie-4.0-Konzepten verändert sich auch das Aufgabenfeld der einzelnen Unternehmen in der Zulieferkette. Viele Zulieferer, die bisher nur Komponenten fertigten, wandeln sich zum Systemlieferanten. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige